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Presse

Pressemitteilung vom 02.05.2012

Dorferneuerung in Hirschling.
Markt Regenstauf erhält 250 000 Euro vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz.

Regenstauf. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat die sogenannte „einfache“ Dorferneuerung Hirschling eingeleitet und für die geplanten Maßnahmen 250 000 Euro Fördermittel freigegeben. Die zuwendungsfähigen Gesamtkosten sind mit rund 700 000 Euro veranschlagt.
Der Markt Regenstauf beabsichtigt im Rahmen der Dorferneuerung die Dorfmitte von Hirschling, die durch das historische Schloss und das Gasthaus Hartl geprägt ist, gestalterisch aufzuwerten: Die großflächig vorhandenen Asphaltbeläge werden in Teilbereichen entfernt und durch Granitpflaster sowie Grünstreifen ersetzt. Die Dorfmitte wird entsprechend ihren Funktionen gegliedert und erhält dadurch eine neue Aufenthaltsqualität. Mit der Errichtung eines Pavillons und Dorfbrunnens entsteht ein attraktiver Treffpunkt für Jung und Alt.
Im Bereich des Regens ist ein, am örtlichen Bedarf ausgerichtetes Freizeitgelände geplant. Dazu wird der Badeplatz mit der angrenzenden Liegewiese einschließlich der Zufahrt neugestaltet. Baumpflanzungen sorgen nicht nur für Schatten, sondern binden die Anlage harmonisch in die umgebende Landschaft ein.
Am östlichen Orteingang von Hirschling wird eine Fläche für Feste und andere gemeinschaftliche Aktivitäten der Dorfbevölkerung angelegt. Dazu wird das hängige Gelände eingeebnet, mit Schottermaterial befestigt und die erforderliche technische Infrastruktur (Wasser, Abwasser, Strom) bereitgestellt. Ein Pavillon soll Wanderer und Radfahrer zum Verweilen einladen. Stelltafeln geben Informationen zur Geschichte von Hirschling, des Regentals, zum Tourismusangebot und anderen Besonderheiten der Region. Verschiedene Baumpflanzungen runden den Platz nach außen hin ab.
Des Weiteren beabsichtigt der Markt Regenstauf auf der Ramspauer Straße am südlichen Orteingang von Hirschling eine Verkehrsinsel oder anderweitige Fahrbahnverengungen zu errichten. Damit soll die Fahrzeuggeschwindigkeit der in den Ort einfahrenden Fahrzeuge deutlich reduziert werden. Straßenbegleitende Baumpflanzungen im Bereich der Engstelle verstärken die gewünschte Wirkung zusätzlich.
Behördenleiter Thomas Gollwitzer: „Die geplanten Maßnahmen wurden im Dialog mit den ortsansässigen Bürgerinnen und Bürger entwickelt. Mit deren Umsetzung werden die Möglichkeiten für ein aktives Dorfgemeinschaftsleben in Hirschling verbessert und das Dorf gestalterisch aufgewertet.
Wir betreuen im Landkreis Regensburg aktuell 16 umfassende und vier einfache Dorferneuerungen, fünf weitere Projekte sollen noch in diesem Jahr eingeleitet werden. Damit leisten wir einen Beitrag zur Stärkung des ländlichen Raumes.“

Pressemitteilung vom 19.04.2012

Ausbau des Parallelwegs zur Bundesstraße B 8 zwischen Jägerhaus und Leiterkofen
Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz beteiligt sich mit 70 000 Euro

Pfatter. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat das Wegebauprojekt „Pfatter 2012“ eingeleitet und für die geplanten Infrastrukturverbesserungen 70 000 Euro Fördermittel freigegeben. Die Gesamtkosten sind mit 155 400 Euro veranschlagt.
Die Gemeinde Pfatter beabsichtigt im Rahmen des Wegebauprojekts den Parallelweg zur Bundesstraße B 8 zwischen Jägerhaus und Leiterkofen auszubauen.
Durch die Oberbauverstärkung des Weges wird dessen Tragfähigkeit und Befahrbarkeit nachhaltig verbessert. Dies ist für den Betrieb eines anliegenden Geflügelhofes und die Erschließung der angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen von großer Bedeutung. Sozusagen als Nebeneffekt wird damit auch die bestehende Radwegeverbindung von Regensburg nach Straubing (beschildert als „Radtour Landkreis Regensburg“) verbessert.
Das Amt für Ländliche Entwicklung unterstützt die Be-mühungen der Kommunen im Landkreis Regensburg ihr Rad- und Wanderwegenetz sowohl für die heimische Bevölkerung als auch für die Erholungssuchenden aus Nah und Fern möglichst attraktiv zu gestalten. Dafür hat das Amt in den Jahren 2011 und 2012 rund 430 000 Euro Fördermittel bereitgestellt.

Ausbau der Verbindungswege zum Weiler Hamberg und von Zumhof zum Einzelhof Schneiderberg
Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz beteiligt sich mit 120 000 Euro

Brennberg. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat das Wegebauprojekt „WbaV Hamberg-Zumhof“ eingeleitet und für die geplanten Infrastrukturverbesserungen 120 000 Euro Fördermittel freigegeben. Die zuwendungsfähigen Gesamtkosten für das Wegebauprojekt sind mit 266 200 Euro veranschlagt.
Die Gemeinde Brennberg trägt mit Unterstützung des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz zum Fortbestand der Landwirtschaftsbetriebe in Hamberg und Zumhof bei und sichert gleichzeitig die Zufahrt zu den anliegenden land- und forstwirtschaftlichen Flächen.
Die massiven Schäden und Bruchstellen an den Verbindungswegen von der Staatsstraße St 2153 zum Weiler Hamberg sowie vom Ortsende Zumhof zum Einzelhof Schneiderberg machen einen Ausbau er-forderlich. Dadurch wird nicht nur die Tragfähigkeit und Befahrbarkeit verbessert sondern auch die Entwässerung neu geregelt.
Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz leistet mit seinen Vorhaben einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung der Lebens-, Arbeits- und Wohnverhältnisse in der Gemeinde Brennberg.
Neben dem Wegebauprojekt „WbaV Hamberg-Zumhof“ wird aktuell auch das Flurneuordnungs- und Dorferneuerungsverfahren Brennberg bearbeitet. Des Weiteren wurde durch ein einfaches Dorferneuerungsvorhaben in Frankenberg der Dorfplatz und die Dorfstraße gestaltet sowie eine Häuserchronik erstellt. Zusätzlich wurde von der Gemeinde für den Ortsteil Frankenberg ein Flurneu-ordnungsverfahren beantragt.
Einschließlich 2012 werden bzw. wurden in den laufenden Vorhaben insgesamt rund 1 Mio. € Fördermittel bereitgestellt.

Pressemitteilung vom 29.03.2012

Ausbau des Verbindungsweges zu den Einzelhöfen Grosser und Posset östlich der Ortschaft Laub
Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz beteiligt sich mit 81 000 Euro

Schönsee. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat das Wegebauprojekt „WbaV Laub“ eingeleitet und für die geplanten Infrastrukturverbesserungen 81 000 Euro Fördermittel freigegeben. Die Gesamtkosten sind mit rund 147 000 Euro veranschlagt.
Die Stadt Schönsee beabsichtigt den Verbindungsweg zu den Einzelhöfen Grosser und Posset östlich der Ortschaft Laub auszubauen. Der Weg ist in seinem heutigen Zustand für moderne landwirtschaftliche Fahrzeuge zu schmal dimensioniert und zudem nur schwach mit Schottermaterial befestigt. Durch den Vollausbau und die Asphaltierung des Weges auf einer durchgängigen Breite von 3,5 m wird dessen Tragfähigkeit und Befahrbarkeit wesentlich verbessert. Auch die Ableitung des anfallenden Oberflächenwasser wird neu geregelt.
Die genannten Maßnahmen dienen dazu eine zeitgemäße Bewirtschaftung der Landwirtschaftsbetriebe sicherzustellen sowie die Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte zu unterstützen. Zusätzlich wird die Erschließung der anliegenden land- und forstwirtschaftlichen Flächen verbessert.
Die Umsetzung des Wegebauprojekts entspricht auch der Zielsetzung des Regionalen Entwicklungskonzepts 2007-2013 des „Brückenland Bayern-Böhmen“, die regionale Wirtschaftsstruktur zu stärken. Dazu stehen im landwirtschaftlichen Bereich gemeinsame Ansätze zur Vermarktung land-wirtschaftlicher, regionaler Produkte sowie die Diversifizierung im Vordergrund.

Pressemitteilung II vom 21.03.2012

Wegeausbau im Stiftland. ALE Oberpfalz unterstützt den Markt Mähring mit weiterem Infrastrukturvorhaben

Mähring. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat für den Markt Mähring das Wegebauvorhaben Mähring-Treppenstein eingeleitet. Für den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße werden Fördermittel in Höhe von 139 000 Euro freigegeben. Die Gesamtkosten für die Maßnahmen sind mit rund 308 000 Euro veranschlagt.
Der Markt Mähring ist seit Jahren bestrebt, das kommunale Wegenetz zu erneuern und die örtliche Infrastruktur funktional aufrecht zu erhalten.
Dies ist nicht nur für die Erschließung der vorhandenen Einzelhöfe und Weiler, sondern auch für die landwirtschaftlichen Betriebe in der Gemeinde von hoher Bedeutung. Die Wege bedürfen der Modernisierung, um die Tragfähigkeit und Befahrbarkeit für den modernen Maschinenpark zu sichern und eine weitere Zerstörung zu verhindern. Zur Vermeidung ständig wiederkehrender Schäden durch das abfließende Oberflächenwasser wird die Wasserführung teilweise erneuert.
Durch die Wegebaumaßnahme werden nicht nur die anliegenden Anwesen in Treppenstein, sondern auch die land- und forstwirtschaftlichen Grundstücke besser erschlossen.

Pressemitteilung vom 21.03.2012

Ausbau des Wander- und Radwegenetzes in der Gemeinde Deining. Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz stellt Fördermittel in Höhe von 200 000 Euro zur Verfügung.

Deining. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat das Wegebauprojekt „Deining 2012“ eingeleitet und für die geplanten Infrastrukturverbesserungen 200 000 Euro Fördermittel freigegeben. Die Gesamtkosten sind mit rund 370 000 Euro veranschlagt.
Die Gemeinde Deining beabsichtigt im Rahmen des Wegebauprojekts mehrere asphaltierte Feld- und Waldwege im Gemeindegebiet auszubauen. Die Wege weisen erhebliche Schäden auf und lassen eine ordnungsgemäße Nutzung nicht mehr zu. Durch die Oberbauverstärkung der bestehenden Feld- und Waldwege werden die Tragfähigkeit und Befahrbarkeit verbessert. Dies dient nicht nur der Erschließung der anliegenden land- bzw. forstwirtschaftlich genutzten Grundstücke. Insbesondere werden damit schadhafte Wegabschnitte innerhalb des gemeindlichen Wander- und Radwegenetzes ausgebaut.
Die Wander- und Radwege der Gemeinde Deining sind in das regionale Wander- und Radwegenetz des Landkreises Neumarkt i. d. OPf. sowie in das überregionale Netz (z. B. „Frankenweg“, „Jurasteig“, „Wasser- und Mühlenweg“ u. a.) eingebunden. Der Ausbau der Feld- und Waldwege trägt auch zur Umsetzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts des „Aktionsbündnis Oberpfalz-Mittelfranken“ bei.

Pressemitteilung vom 7.03.2012

Ausbau der Verbindungsstraße von Freihung nach Schwadermühle Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz beteiligt sich mit 52 800 Euro.

Freihung. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat das Wegebauprojekt Schwadermühle eingeleitet und für die geplanten Infrastrukturverbesserungen 52 800 Euro Fördermittel freigegeben. Die Gesamtkosten sind mit rund 96 000 Euro veranschlagt.

Der Markt Freihung beabsichtigt, den Verbindungsweg vom Ortsende Freihung zu den beiden Anwesen in Schwadermühle auszubauen. Die bestehende Asphaltstraße weist in ihrem heutigen Zustand erhebliche Schäden, insbesondere Risse und Brüche in der Fahrbahnoberfläche auf.

Durch die Oberbauverstärkung und abschnittsweise Verbreiterung der Straße werden die Tragfähigkeit und Befahrbarkeit verbessert. Dies ist nicht nur für eine zeitgemäße Erschließung der Wohn- und landwirtschaftlichen Gebäude in Schwadermühle von wesentlicher Bedeutung. Auch wird damit eine funktionsfähige Zufahrt zu den anliegenden land- und forstwirtschaftlichen Flächen langfristig sichergestellt.

Dazu der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, Thomas Gollwitzer: „Neben unseren Baumaßnahmen bei den umfassenden Verfahren der Dorf- und Flurentwicklung wird vor allem die Unterstützung von Gemeinden bei der Verbesserung ihrer ländlichen Infrastruktur sehr stark nachgefragt.

Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz leitet dieses Jahr voraussichtlich 31 Wegebaumaßnahmen außerhalb des Flurbereinigungsgesetzes ein.“

Pressemitteilung vom 23.02.2012

Ländliche Entwicklung im Vierstädtedreieck. Gemeinde Vorbach wird vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz weiterhin unterstützt.

Vorbach. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz leitet in der Gemeinde Vorbach ein Wegebauvorhaben für den Ausbau der Kirchenlaibacher Straße zur Erschließung des Weilers Grün ein. Die Kosten für den Ausbau der 1540 Meter langen Strecke betragen voraussichtlich ca. 450.000 € und werden vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz mit 247.500 € bezuschusst.

Die Gemeinde Vorbach arbeitet seit Jahren an der kontinuierlichen Erneuerung des öffentlichen Wegenetzes, um die kommunale Infrastruktur u. a. für landwirtschaftliche und auch Erholungszwecke funktional aufrecht zu erhalten. Die Gemeinde Vorbach ist Mitglied der kommunalen Allianz des „Vierstädtedreiecks“ und wird deshalb vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz mit individuell ausgerichteten Vorhaben besonders unterstützt.

Durch den Ausbau der Verbindung zum Weiler Grün werden ein landwirtschaftlicher Betrieb, zwei entlang der Straße lie-gende Aussiedlerhöfe, drei Wohnhäuser und die anliegenden landwirtschaftlichen Flächen zeitgemäß erschlossen. Der Verbindungsweg muss dringend verstärkt werden, um die Tragfähigkeit und Befahrbarkeit für den modernen landwirtschaftlichen Maschinenpark zu sichern und die völlige Zerstörung zu vermeiden.

Pressemitteilung vom 20.02.2012

Ausbau der Verbindungswege zu den Weilern Spitz, Flinksberg und Unterreiselberg. Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz beteiligt sich mit 248 000 Euro.

Altenthann, Hemau. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat für den Ausbau der Verbindungswege zu den Weilern Spitz (Gemeinde Altenthann), Flinksberg und Unterreiselberg (Stadt Hemau) 248 000 Euro Fördermittel freigegeben. Die Gesamtkosten für die drei Wegebauprojekte sind mit rund 550 000 Euro veranschlagt.

Die bestehenden Straßen zu den drei Weilern weisen in ihrem derzeitigen Zustand erhebliche Schäden, insbesondere starke Verdrückungen und Bruchstellen an der Fahrbahnoberfläche auf. Durch die Oberbauverstärkung der Straßen wird deren Tragfähigkeit und Befahrbarkeit verbessert. Dies ist nicht nur für eine zeitgemäße Erschließung und damit für den Fortbestand der Landwirtschaftsbetriebe in den Weilern von wesentlicher Bedeutung. Auch die Zufahrt zu den anliegenden land- und forstwirtschaftlichen Flächen wird damit verbessert und dauerhaft gesichert.

Pressemitteilung vom 01.02.2012

Ausbau des Verbindungsweges von der St 2220 nach Realsmühle. Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz beteiligt sich mit 120 000 Euro.

Freystadt. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat das Wegebauprojekt Braunshof-Realsmühle eingeleitet und für die geplanten Infrastrukturverbesserungen 120 000 Euro Fördermittel freigegeben. Die Gesamtkosten sind mit rund 218 000 Euro veranschlagt.
Die Stadt Freystadt beabsichtigt, den Verbindungsweg von der Staatsstraße St 2220 (bei Braunshof) zum Einzelhof Realsmühle auszubauen. Die bestehende Betonplattenstraße weist in ihrem heutigen Zustand zahlreiche Risse sowie stellenweise auch Ein- bzw. Abbrüche des Belages auf. Zudem ist der Straßenquerschnitt für die erforderliche Nutzung mit landwirtschaftlichem Schwerlastverkehr zu schmal dimensioniert. Durch die geplante Verbreiterung, Oberbauverstärkung und Asphaltierung des genannten Verbindungsweges wird dessen Tragfähigkeit und Befahrbarkeit wesentlich verbessert. Dies ist nicht nur für eine zeitgemäße Erschließung und damit für den Fortbestand der Realsmühle von wesentlicher Bedeutung. Auch die am Weg anliegenden land- und forstwirtschaftlichen Flächen können nach Abschluss der Baumaßnahmen besser angefahren werden. Darüber hinaus dient der Straßenausbau der verbesserten Anbindung mehrerer Freizeitweiher, die von den Freystädter Bürgerinnen und Bürgern gerne zum Fischen, Baden, Schlittschuhlaufen oder Eisstockschießen genutzt werden.

Pressemitteilung vom 01.02.2012

Ausbau des Verbindungsweges zwischen Oening und Erbmühle. Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz beteiligt sich mit 107 800 Euro.

Berching, Dietfurt. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat das Wegebauprojekt Oening-Erbmühle eingeleitet und für die geplanten Infrastrukturverbesserungen 107 800 Euro Fördermittel freigegeben. Die Gesamtkosten sind mit rund 196 000 Euro veranschlagt.
Die Städte Berching und Dietfurt beabsichtigen im Rahmen des Wegebauprojekts den bestehenden Feld- und Waldweg zwischen Oening und Erbmühle auszubauen und zu asphaltieren. Damit wird dessen Tragfähigkeit und Befahrbarkeit verbessert. Dies dient nicht nur der Erschließung der anliegenden land- bzw. forstwirtschaftlich genutzten Grundstücke. Die Umsetzung des Wegebauprojekts entspricht auch den Zielsetzungen des regionalen Entwicklungskonzepts Naturpark- und Welterberegion Altmühl-Jura vom Mai 2008.

Dazu der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, Thomas Gollwitzer: „Mit der Förderung dieser Maßnahme unterstützen wir die Städte Berching und Dietfurt bei der Verbesserung ihrer Infrastruktur und schaffen ein attraktives Freizeitangebot für Einheimische und Touristen. Insbesondere wird damit ein Lückenschluss des regionalen Radweges „Jura 2000 – Radtour“ hergestellt, der in das überregionale Rad- und Wanderwegenetz des Landkreises Neumarkt i. d. OPf. eingebunden ist.“

Pressemitteilung vom 20.01.2012

Wegeausbau im Aktionsbündnis Künisches Gebirge. ALE Oberpfalz unterstützt die Gemeinde Arrach mit weiterem Infrastrukturvorhaben.

Arrach. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat für die Gemeinde Arrach das Wegebauvorhaben Auhof eingeleitet. Für den Ausbau der Wege werden Fördermittel in Höhe von 125 000 Euro freigegeben. Die Gesamtkosten für die Maßnahmen sind mit rund 230 000 Euro veranschlagt.

Die Gemeinde Arrach bemüht sich seit Jahren, das kommunale Wegenetz zu erneuern und die kommunale Infrastruktur funktional aufrecht zu erhalten. Dies ist gerade für Gemeinden mit der charakteristischen Einzelhof- und Weilerstruktur, wie sie im Landkreis Cham anzutreffen ist, wichtig.

Für die landwirtschaftlichen Betriebe in der Gemeinde haben die Verbindungsstraßen zu Einzelgehöften und Weilern hohe Bedeutung. Die Wege müssen dringend ausgebaut werden, um die Tragfähigkeit und Befahrbarkeit für den modernen Maschinenpark zu sichern. Im vorliegenden Fall ist zudem eine maßvolle Verbreiterung der Fahrbahn auf 3,5 m notwendig. Zur Vermeidung ständig wiederkehrender Schäden durch das abfließende Oberflächenwasser wird die Wasserführung erneuert.

Der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, Thomas Gollwitzer, erklärt: „Die Wegebaumaßnahmen dienen auch der Umsetzung des integrierten ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) Künisches Gebirge. Deshalb kann der Fördersatz auf 55 % angehoben werden.“

Der Ausbau erfolgt im Rahmen eines sogenannten Wegebaus außerhalb eines Verfahrens nach dem Flurbereinigungsgesetz (WbaV). Der WbaV ist ein Instrument, das die Verwaltung für Ländliche Entwicklung einsetzt, wenn keine Bodenordnung erforderlich ist.

Das Aktionsbündnis „Künisches Gebirge“ ist eine interkommunale Allianz der fünf bayerischen Märkte und Gemeinden Eschlkam, Lam und Neukirchen b. Hl. Blut, Arrach und Lohberg sowie der sechs tschechischen Gemeinden Chudenín, Dešenice, Hamry, Nyrsko, Strážov und Všeruby. Die Ziele der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sind u. a. die Positionierung als Tourismusregion, der Schutz des Naturpotentials, gemeinsame Kunst- und Kulturprojekte, eine modellhafte Zusammenarbeit der Landwirtschaft sowie die Bildung neuer Netzwerke.

Pressemitteilung vom 15.12.2011

41 Projekte der Ländlichen Entwicklung im Landkreis Amberg-Sulzbach. ALE Oberpfalz stellt Landkreisbrief 2011 vor.

Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz (ALE Oberpfalz) legt im zweijährigen Turnus einen Landkreisbrief auf, der einen Überblick über die Aktivitäten der Behörde im Landkreis Amberg-Sulzbach gibt. Landrat Richard Reisinger nahm vom Leiter des ALE Oberpfalz, Thomas Gollwitzer, die Ausgabe 2011 entgegen.

Zum Jahresbeginn hatte das ALE Oberpfalz im Landkreis 40 Vorhaben mit einer Gesamtfläche von über 12 500 Hektar in Bearbeitung. In diesem Jahr hat das Amt die Freiwilligen Landtausche Thonhausen 3 und Ehringsfeld (Gmde. Ursensollen), Deinsdorf 2 (Gmde. Weigendorf) und Schmidtstadt 3 (Gmde. Etzelwang), die einfache Dorferneuerung Altmannsberg 2 (Stadt Vilseck) sowie das Erschließungsvorhaben Kühnhof-Ottmannsfeld (Gmde. Illschwang) begonnen. Abgeschlossen wurden im gleichen Zeitraum die Dorferneuerung Fichtenhof (Gmde. Ammerthal), die Freiwilligen Landtausche Ursulapoppenricht (Markt Hahnbach) und Schmidtstadt 2 (Gmde. Etzelwang), die Flurneuordnung Malsbach (Gmde. Hohenburg) sowie das kombinierte Verfahren Weißenberg (Gmde. Edelsfeld).

Für Maßnahmen der Ländlichen Entwicklung stehen in den Jahren 2010 und 2011 im Landkreis Amberg-Sulzbach bei Gesamtinvestitionen von 8,07 Millionen Euro rund 5,20 Millionen Euro Fördermittel bereit. Für weitere Maßnahmen in den laufenden Vorhaben sind in den Folgejahren 6,66 Millionen Euro Zuschüsse von Land, Bund und EU vorgesehen. Die Investitionsschwerpunkte lagen im Jahr 2011 in den Verfahren Steinling (458 000 Euro Fördermittel), Edelsfeld II (199 000 Euro), Altmannshof (175 000 Euro), Boden (155 000 Euro), Krumbach (151 000 Euro) und Ernhüll (121 000 Euro).

Gollwitzer: „In den 125 Jahren ihres Bestehens hat sich die Ländliche Entwicklung von der Abwicklung ursprünglich rein agrarstrukturell orientierter Flurneuordnungen zu einem querschnittsorientierten Dienstleister gewandelt. Heute verfügen wir für unsere Aufgaben über ein auf die speziellen Bedürfnisse abgestimmtes Umsetzungs- bzw. Förderinstrumentarium, mit dem wir Beiträge zu aktuellen Themen wie demografischer Wandel, Eindämmung des Flächenverbrauchs, Klimawandel oder Energiewende leisten.

Die Energiewende kann nur im Verbund vieler Akteure bewerkstelligt werden, sie bedarf unter anderem spezieller gemeindeübergreifender Netzwerke. Die Arbeitsgemeinschaft Obere Vils-Ehenbach (AOVE) nimmt sich mit organisatorischer und finanzieller Unterstützung durch mein Amt dieses Themas seit neun Jahren an. Seither hat sie die AOVE-Bürgersonnenkraftwerke GmbH sowie die AOVE-BioEnergie eG gegründet und ein integriertes Klimaschutzkonzept erstellt. Im November wurde als ein weiterer Schritt die AOVE-BürgerEnergie eG gegründet. Erklärtes Ziel der Kommunen ist es, energieautark zu werden.

Eine Kernaufgabe in der Flurneuordnung wie auch in der Dorferneuerung ist der Hochwasserschutz und die Rückhaltung von Niederschlägen in der Fläche. So wird auf der Grundlage eines „Handlungskonzepts zum vorbeugenden Hochwasserschutz und zur Gewässerentwicklung“ der Krumbach gemeindeübergreifend auf einer Länge von rund 1,6 km renaturiert und Retentionsflächen geschaffen. Um künftig Hochwässer in Kümmersbruck zu vermeiden, legt die Teilnehmergemeinschaft nördlich der Ortschaft Moos Bodenwellen an, die ein Rückhaltevolumen von 180 000 m³ schaffen. Die Bodenordnung, bauliche Umsetzung und Finanzierung der geplanten Maßnahmen erfolgen über das ALE Oberpfalz.

In der Dorferneuerung Kleinschönbrunn hat die Teilnehmergemeinschaft die Vilsquelle umgestaltet, den Oberlauf der Vils ökologisch ausgebaut und oberhalb des Dorfes Becken zum Hochwasserschutz des Ortes angelegt – und damit im Jahr 2010 beim „Staatspreis – Land- und Dorfentwicklung“ einen Sonderpreis erhalten. Die Dorfmitte hat sich mittlerweile zum Anziehungspunkt für Kinder aus dem gesamten Landkreis entwickelt.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit im ländlichen Raum ist die demografische Entwicklung. Im Rahmen von Dorferneuerungen erarbeiten wir mit allen Generationen im Dorf Leitbilder und maßgeschneiderte Maßnahmen, um das Lebensumfeld für die Dorfgemeinschaft attraktiver zu gestalten. Wo es lediglich an Kommunikationsräumen fehlt, weil z.B. kein Wirtshaus mehr da ist, steht die Schaffung von Gemeinschaftshäusern im Fokus. Atzmannsricht ist ein gelungenes Beispiel für viele andere Dorferneuerungen, in denen mit der Errichtung eines Dorfgemeinschaftshauses den dörflichen Aktivitäten neuer Raum gegeben wurde. Freiwillige Helfer haben in unzähligen Arbeitsstunden unentgeltlich ein leerstehendes landwirtschaftliches Gebäude zu einem Gemeinschaftshaus umgebaut. Damit konnte die Teilnehmergemeinschaft das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Dorfbevölkerung nachhaltig stärken.

In der Dorferneuerung Lintach gelang es der Teilnehmergemeinschaft in der Dorfmitte ein Anwesen zu erwerben und abzureißen. Damit entstand erstmals in der 1000-jährigen Ortsgeschichte Raum für einen Dorfplatz, der sich schnell zum sozialen und kommunikativen Mittelpunkt dörflichen Zusammenlebens für die Lintacher Bevölkerung entwickelt hat.

In der Regel bedarf es aber einer Betrachtung des Problemfeldes über die Gesamtgemeinde oder im Kontext mit den Nachbarkommunen. So setzen die AOVE-Kommunen unter dem Motto "Eine Region stellt sich dem demographischen Wandel" gemeinsam Strategien zur Bewältigung des demographischen Wandels um. Ziel ist es, die Teilhabe aller Bevölkerungs- und Altersgruppen am gesellschaftlichen Leben dauerhaft zu ermöglichen. Dazu muss die vorhandene Infrastruktur erhalten und weiterentwickelt werden. Im Projekt "Alt werden zu Hause" können sich Senioren und ihre Angehörigen beraten lassen und im Rahmen von Betreuungsverträgen einen wöchentlichen Besuchsdienst, die Vermittlung/Organisation von Dienstleistungen oder eine soziale Beratung in Anspruch nehmen. Auch verschiedene Veranstaltungen sind Teil der Angebotspalette. Eine von den Kommunen getragene Koordinierungsstelle organisiert diese Angebote und die Ausbildung ehrenamtlicher Alltagsbegleiter. Das Projekt ist in ein Netzwerk regionaler Partner und der Wohlfahrtsverbände eingebunden.

Unsere Aufgabe ist es, die Kommunen finanziell bei der Konzeption und im Rahmen der 13 im AOVE-Gebiet laufenden Dorferneuerungen auch in der Umsetzung zu unterstützen.

Trotz des negativen Wanderungssaldos wachsen viele Ortschaften nach wie vor flächenmäßig, weil an den Rändern neu gebaut wird und zugleich im Ortskern Gebäude leer stehen. Um diesen Flächenverbrauch – bayernweit täglich 20,8 Hektar – zu entgegnen, setzen wir auf Innenentwicklung. Wir fördern daher das Projekt "Boden- und Flächenmanagement" der AOVE, bei dem leerstehende Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie unbebaute Grundstücke erfasst und beplant werden, um eine funktionale Infrastruktur sowie die Lebensqualität der Kommunen zu sichern bzw. weiter zu entwickeln.

Wie wertvoll private Initiativen zum Gelingen einer Dorferneuerung beitragen, verdeutlicht das Projekt der Eheleute Anna und Günter Preuß, die in Elbart (Markt Freihung) eine ehemals landwirtschaftlich genutzte Scheune zu einer Kulturscheune und Schnapsbrennerei umnutzten und erweiterten. Sie haben dafür 2011 von Staatsminister Brunner einen Staatspreis erhalten. Mein Haus unterstützt im Dienstbezirk pro Jahr durchschnittlich 150 privater Bauvorhaben mit einem Fördervolumen von rund einer Million Euro, weil die Privatmaßnahmen einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung des Ortsbildes und einer aktiven Dorfgemeinschaft leisten.“

Landrat Richard Reisinger würdigte die effiziente Arbeit der Behörde, deren Schwerpunkte auch den Kreistag beschäftigen. Wünschenswert wäre aus seiner Sicht gewesen, wenn das ALE Oberpfalz auch den Ausbau der Breitbandversorgung übertragen bekommen hätte. Sicherlich wäre man da im Landkreis schon weiter.

Wichtig erschien dem Landrat der Hinweis, dass das ALE Oberpfalz 2012 verstärkt den Wegeausbau außerhalb forcieren werde, etwa den Lückenschluss bei Radwegen. Reisinger kündigte an, dass man dem Amt eine entsprechende Wunschliste vorlegen werde.

Pressemitteilung vom 13.12.2011

21 Projekte der Ländlichen Entwicklung im Landkreis Kelheim. ALE Oberpfalz stellt Landkreisbrief 2011 vor.

Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz (ALE Oberpfalz) legt im zweijährigen Turnus einen Landkreisbrief auf, der einen Überblick über die Vorhaben der Behörde im Landkreis Kelheim gibt. Landrat Dr. Hubert Faltermeier nahm vom Leiter des ALE Oberpfalz, Thomas Gollwitzer, die Ausgabe 2011 entgegen.

Zu Jahresbeginn hatte das ALE Oberpfalz im Landkreis 26 Vorhaben mit einer Gesamtfläche von rund 10 000 Hektar in Bearbeitung. Im Mai dieses Jahr leitete das Amt den Freiwilligen Landtausch Schwaben (Stadt Kelheim) mit dem Ziel einer schnellen und unbürokratischen Bodenordnung ein. Das Vorhaben konnte nach der Neuordnung von 30 Hektar für vier beteiligte Grundeigentümer im Oktober bereits wieder abgeschlossen werden. Ebenfalls in diesem Jahr schloss das Amt die Erschließungsvorhaben Hausen 2009 (Gemeinde Hausen) und Heiblhof 2009 (Gemeinde Attenhofen), die Flurneuordnungen Netzstall (Gemeinde Painten) und Rannertshofen (Gemeinde Attenhofen) und die einfache Dorferneuerung Volkenschwand (Gemeinde Volkenschwand) ab.

Für Maßnahmen der Ländlichen Entwicklung stehen in den Jahren 2010 und 2011 im Landkreis Kelheim bei Gesamtinvestitionen von 6,17 Millionen Euro rund 3,84 Millionen Euro Fördermittel bereit. Für weitere Maßnahmen in den laufenden Vorhaben sind noch 4,56 Millionen Euro Zuschüsse von Land, Bund und EU vorgesehen. Die Investitionsschwerpunkte liegen heuer bei den Verfahren Langquaid II (752 000 Euro Fördermittel), Laaberberg II (456 000 Euro), Train II (178 000 Euro), Herrnsaal (156 000 Euro) und Sandharlanden-Arnhofen (99 000
Euro) sowie im Erschließungsvorhaben Mainburg 2009 (195 000 Euro).

Gollwitzer: „In den 125 Jahren ihres Bestehens hat sich die Ländliche Entwicklung von der Abwicklung ursprünglich rein agrarstrukturell orientierter Flurneuordnungen zu einem querschnittsorientierten Dienstleister gewandelt. Heute verfügen wir für unsere Aufgaben über ein auf die speziellen Bedürfnisse abgestimmtes Umsetzungs- bzw. Förderinstrumentarium, mit dem wir Beiträge zu aktuellen Themen wie den demografischen Wandel, die Eindämmung des Flächenverbrauchs, den Klimawandel und die Energiewende leisten.

Nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stärker“ entschließen sich immer mehr Gemeinden zur interkommunalen Zusammenarbeit. Die integrierte ländliche Entwicklung unterstützt dabei die Zielsetzungen der Gemeinden auf der Planungsebene durch ein integriertes ländliches Entwicklungskonzept (ILEK), um die Entwicklungsaktivitäten zu koordinieren. Das ILEK der Integrierten ländlichen Entwicklung ABeNS, zu der sich die Städte Abensberg und Neustadt, der Markt Siegenburg und die Gemeinde Biburg zusammen geschlossen haben, legt sein Augenmerk neben der Wasserrückhaltung im Einzugsbereich der Abens auf den Bodenschutz, die Dorferneuerung und die Gestaltung ökologisch wertvoller Flächen – alles Handlungsschwerpunkte unserer aktuellen und künftigen Arbeit. Auf Grundlage dieses gemeindeübergreifenden Konzeptes stimmt die Verwaltung für Ländliche Entwicklung den Einsatz passender Infrastrukturvorhaben oder Bodenordnungsverfahren zur Umsetzung des erarbeiteten Aufgabenkatalogs zielgerichtet ab.

Ich spreche bewusst von der Verwaltung für Ländliche Entwicklung, denn im Zuge der Verlagerung des ALE Oberpfalz nach Tirschenreuth werden, um auch weiterhin eine bestmögliche Betreuung des Landkreises Kelheim zu sichern, die Dienstbezirke der beiden Ämter für Ländliche Entwicklung Oberpfalz und Niederbayern neugeordnet. Ab dem 01.01.2013 sind somit auch für uns Regierungsbezirk und Amtsbezirk deckungsgleich. Den Übergang gestalten wir sukzessiv.

Derzeit und auch künftig wird das Thema Wasserrückhaltung eine zentrale Rolle spielen. Entlang der Laaber gelang es in den Verfahren Niederleierndorf II, Laaberberg II und Langquaid II in beispielhafter Weise einen Ausgleich der Interessen von Wasserwirtschaft, Naturschutz und Landwirtschaft zu schaffen.

Neben der Umsetzung eines ökologischen Entwicklungskonzepts zum Hochwasser- und Gewässerschutz konnte die Agrarstruktur entscheidend verbessert werden. Die Ergebnisse überzeugten nicht nur die Landwirte im Gebiet der Stadt Rottenburg, wo das Labertalprojekt seine Fortsetzung findet. Im Sommer informierte sich auch der Umweltausschuss des Bayerischen Landtages über die konfliktfreie Umsetzung vor Ort bei Landwirten, Planern und Vertretern des ALE Oberpfalz, des Wasserwirtschaftsamtes Landshut und des Landratsamtes Kelheim – Untere Naturschutzbehörde und der Landschaftspflegeverband Kelheim VÖF e.V.. Thomas Gollwitzer dankte Landrat Dr. Faltermeier für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem VÖF im Labertal und einer Reihe anderer Verfahren, die immer wieder außerordentlich innovative Projekte hervorbringt.

Hochwasserschutz ganz anderer Art betreibt die Wasserwirtschaft mit unserer bodenordnerischen Unterstützung in Neustadt a. d. Donau, wo die Polderdämme zurückverlegt werden, um mehr Retentionsflächen zur Vermeidung von Hochwasserkatastrophen wie 2002 zu schaffen. Das ALE Oberpfalz hat auf Wunsch der Landwirte das Verfahren nochmals erweitert, um die drängende Neuordnung von unrentablen Kleinstflächen im Gemeindegebiet von Pförring zu erledigen.

Im Unternehmensverfahren Polder Neustadt gehen wir übrigens mit der Vergabe von Teilleistungen der Bodenordnung an ein privates Büro neue Wege, um auch mit den knapper werdenden Personalressourcen am ALE Oberpfalz die zügige Abarbeitung des laufenden Verfahrens zu sichern. Ebenso wie in der Flurneuordnung und Dorferneuerung Großgundertshausen.

Neuland beschreitet aber auch die Teilnehmergemeinschaft in der Dorferneuerung Elsendorf. Sie hat als erste zusammen mit der Gemeinde ein Internetportal eingerichtet, um bei der Renaturierung des Elsendorfer Baches die Bürgerbeteiligung auf eine breitere Basis zu stellen und mit einem Onlinedialog
neue Formen der Bürgermitwirkung anzubieten. Die Bürger haben so auch außerhalb der Versammlungen die Möglichkeit, sich über Projekte zu informieren und aktiv einzubringen. Neben denjenigen, die sich in der Dorfgemeinschaft regelmäßig engagieren, spricht diese Form der Beteiligung auch Menschen an, die an Versammlungen aus zeitlichen Gründen nicht teilnehmen können oder sich in der Öffentlichkeit scheuen, ihre Meinung zu äußern. Fast 1 500 Zugriffe binnen fünf Monaten sprechen eine deutliche Sprache: Die Bürger nutzen das neue Angebot und letztlich entstehen Maßnahmen, die von der großen Mehrheit der Menschen mitgetragen werden.

Ein ehrgeiziges Vorhaben der Dorferneuerung im Landkreis ist die Vision von der „Neuen Mitte in Train“. Im Mai wurde der sog. „Zehentstadel“ seiner Bestimmung übergeben. In dem denkmalgeschützten Gebäude stehen nun Räume für Musik- und Theatergruppen, Ausstellungen und Veranstaltungen für private und öffentliche Anlässe zur Verfügung. In den nächsten Jahren gestalten wir das unmittelbare Umfeld und das gesamte Areal städtebaulich neu. Dann werden neben dem historischen Wasserschloss soziale, bürgerschaftliche und kommunale Funktionen gebündelt“.

Pressemitteilung vom 12.12.2011

Aktuell 34 Vorhaben der Ländlichen Entwicklung im Landkreis Regensburg. ALE Oberpfalz stellt Landkreisbrief 2011 vor.

Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz (ALE Oberpfalz) legt im zweijährigen Turnus einen Landkreisbrief auf, der einen Überblick über die Aktivitäten der Behörde im Landkreis Regensburg gibt. Landrat Herbert Mirbeth nahm vom Leiter des ALE Oberpfalz, Thomas Gollwitzer, die Ausgabe 2011 entgegen.

Zu Jahresbeginn hatte das ALE Oberpfalz 42 Vorhaben mit einer Gesamtfläche von rund 9 000 Hektar in Bearbeitung. In diesem Jahr leitete das Amt die Erschließungsvorhaben Nittendorf 2009 (Markt Nittendorf), Laaber 2009 und Bergstetten-Edlhausen (Markt Laaber) sowie Münchsried-
Konstein (Gemeinde Brunn) ein. Gestartet wurde auch die einfache Dorferneuerung Wiesent 2 (Gemeinde Wiesent) und der Freiwillige Landtausch Thanhausen (Gemeinde Wenzenbach). Im gleichen Zeitraum schloss das Amt sechs Erschließungsvorhaben in den Gemeinden Altenthann, Hagelstadt, Mötzing, Sinzing und Thalmassing, die einfachen Dorferneuerungen Frankenberg (Gemeinde Brennberg), Schönhofen (Markt Nittendorf), Scheuer II (Stadt Hemau) und Hochdorf (Gemeinde Duggendorf), die Dorferneuerung Polzhausen (Markt Laaber), die Flurneuordnungen Haag (Stadt Hemau) und Lichtenwald (Gemeinde Altenthann) und der Freiwillige Landtausch Haid (Stadt Hemau) ab.

Für Maßnahmen der Ländlichen Entwicklung stehen in den Jahren 2010 und 2011 im Landkreis Regensburg bei Gesamtinvestitionen von 8,78 Millionen Euro rund 4,20 Millionen Euro Fördermittel bereit. Für weitere Maßnahmen in den laufenden Vorhaben sind noch 4,95 Millionen Euro Zuschüsse von Land, Bund und EU vorgesehen. Die Investitionsschwerpunkte liegen heuer in den Verfahren Petzkofen II (210 000 Euro Fördermittel), Aufhausen-Triftlfing (137 000 Euro), Kneiting (100 000 Euro), Gailsbach II (99 000 Euro), Kollersried (81 000 Euro) und im Wegebauverfahren Nittendorf 2009 (80 000 Euro).

Gollwitzer: „In den 125 Jahren ihres Bestehens hat sich die Ländliche Entwicklung von der Abwicklung ursprünglich rein agrarstrukturell orientierter Flurneuordnungen zu einem querschnittsorientierten Dienstleister gewandelt. Heute verfügen wir für unsere Aufgaben über ein auf die speziellen Bedürfnisse abgestimmtes Umsetzungs- bzw. Förderinstrumentarium, mit dem wir Beiträge zu aktuellen Themen wie den demografischen Wandel, die Eindämmung des Flächenverbrauchs, den Klimawandel und die Energiewende leisten.

Die Energiewende ist zentrales Thema in unserer Verwaltung. Neben neuen Formen der Energiegewinnung kommt vor allem der Einsparung und der dezentralen Versorgung mit kleinen Nahversorgungsnetzen große Bedeutung zu. Hier unterstützen wir die Kommunen, indem wir wie in Gailsbach (Gemeinde Hagelstadt) beim Straßenausbau die Leitungen für ein Nahwärmenetz, über das ein neues Baugebiet für Einheimische aus einer nahegelegenen Biogasanlage beheizt wird, mit verlegten. Das Baugebiet selbst wurde im Zuge der Bodenordnung ausgewiesen und parzelliert, indem ein Landwirt aus der Ortsrandlage heraus getauscht und mit landwirtschaftlichen Flächen abgefunden wurde. Das Beispiel Gailsbach zeigt, wie mit einfachen Mitteln regionale Kreisläufe generiert werden und die Wertschöpfung im Ort bleibt. Beim Bau gemeinschaftlicher Einrichtungen in den Dorferneuerungen achten wir generell auf eine nachhaltige Bauausführung. So ist das Dorfgemeinschaftshaus in Kollersried (Stadt Hemau) in Passivhausbauweise mit heimischem Holz errichtet.

Die beiden Beispiele verdeutlichen auch, dass in Orten mit einer intakten Dorfgemeinschaft Abwanderung und Überalterung gezielt entgegengesteuert werden kann. Vielerorts fehlt es einfach nur an Räumlichkeiten, in denen soziale Kontakte und der Gemeinschaftsgeist gepflegt werden können. Daher ist die Nachfrage nach Dorfgemeinschaftshäusern außerordentlich hoch. So wurden in der jüngsten Zeit Gebäude in Brennberg, Friesheim, Gailsbach, Holzheim und Schönhofen als Dorfgemeinschaftshäuser oder Jugendtreffs mit finanzieller Unterstützung meines Hauses um- oder neugebaut. Der Grundstein für derartige Projekte wird in der Leitbildphase der Dorferneuerung gelegt, während der die Bürger erkennen, dass sie sich nicht nur einbringen, sondern dauerhaft etwas für den Zusammenhalt in ihrem Dorf leisten können. Die Kollersrieder gründeten aus dieser Erkenntnis heraus 2007 einen Kulturverein, der Bauherr und Träger des genannten Gemeinschaftshauses ist, aber auch die über 400 Eigentumsanteile an der Kirche übernommen hat, um sie in Eigenregie gemeinsam zu unterhalten. In Kollersried ist aus der Bürgerbeteiligung in der Dorferneuerung heraus eine aktive Dorfgemeinschaft entstanden bzw. gestärkt worden, die ihre Gemeinde in deren Grundaufgaben enorm entlastet.

In Aufhausen-Triftlfing und Kneiting, den beiden Dorferneuerungen mit den größten Baustellen im Landkreis, liegt der Fokus dagegen auf der Gestaltung des Ortsbildes. Im September begann nach umfangreicher Planung und Abstimmung zwischen den fünf am Bau beteiligten Trägern der Maßnahme die Erneuerung des Aufhausener Kirchplatzes, des Friedhofsvorplatzes und des Aussichtsplateaus. Die Teilnehmergemeinschaft Kneiting ist nach drei Jahren intensiver Bauphase derzeit in den Endzügen des Ortsstraßenausbaus. Die Deuerlinger Bürger indes stehen am Start ihrer Dorferneuerung. Sie haben in den letzten 18 Monaten in drei Arbeitskreisen und 26 Sitzungen ihr Leitbild und Maßnahmenkonzept erarbeitet. Damit können wir 2012 die Dorferneuerung offiziell einleiten.

Der Landkreis Regensburg zeigt sich vielgestaltig - liegt der Fokus im Südosten auf der Agrarproduktion, die moderne Erschließungswege benötigt, so zeichnet sich der westliche Teil eher durch naturnahe Flusstäler mit einer hohen Dichte an nahtouristischer Nutzung aus. In beiden Fällen bedarf es moderner Wege, die auf die Nutzer zugeschnitten sind. Wir sind den Wünschen der Kommunen und Landwirte in den vergangenen zwei Jahren mit einer Vielzahl an Infrastrukturvorhaben, dem sogenannten Wegebau außerhalb, nachgekommen. So flossen in den Gemeinden Hagelstadt, Mötzing, Pfatter, Riekofen, Sünching und Thalmassing in den Jahren 2010 und 2011 rund 1,6 Millionen Euro in den Ausbau von Straßen, Wegen und Brücken, die der Zuckerrübenabfuhr dienen. Mein Amt hat neben der Förderung in Höhe von 45 % auch die bauliche Abwicklung übernommen. Im Tal der Schwarzen Laber unterstützen wir die Kommunen Beratzhausen, Deuerling, Laaber, Nittendorf und Sinzing beim Ausbau eines 13 Kilometer langen Teils des überregionalen Radwegs von der Quelle der Laaber bis zu ihrer Mündung in die Donau. Nach dem Ausbau in Sinzing im Jahr 2010 hat kürzlich auch der Markt Nittendorf sein Teilstück fertig gestellt.

Pressemitteilung vom 7.12.2011

Aktuell 27 Vorhaben der Ländlichen Entwicklung im Landkreis. ALE Oberpfalz stellt Landkreisbrief 2011 vor.

Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz (ALE Oberpfalz) legt im zweijährigen Turnus einen Landkreisbrief auf, der einen Überblick über die Vorhaben der Behörde im Landkreis Neumarkt i. d. OPf. gibt. Landrat Albert Löhner nahm vom Leiter des ALE Oberpfalz, Thomas Gollwitzer, die Ausgabe 2011 entgegen.

Zu Jahresbeginn 2011 hatte das ALE Oberpfalz 29 Vorhaben mit einer Gesamtfläche von rund 5 800 Hektar in Bearbeitung. In diesem Jahr konnte das Amt die Erschließungsvorhaben Straußmühle und Thannbügl (Gemeinde Deining) sowie die einfachen Dorferneuerungen Hermannsberg II (Stadt Berching) und Wissing-Ittelhofen (Gemeinde Seubersdorf) einleiten. Abgeschlossen wurden im gleichen Zeitraum die einfachen Dorferneuerungen Mittersthal (Gemeinde Deining) und Unterölsbach (Gemeinde Berg), die Dorferneuerungen Staufersbuch II (Stadt Berching) und Lupburg (Markt Lupburg) sowie die Flurneuordnungen Rasch II (Markt Breitenbrunn) und Meilenhofen (Gemeinde Berg).

Für Maßnahmen der Ländlichen Entwicklung stehen in den Jahren 2010 und 2011 im Landkreis Neumarkt i. d. OPf. bei Gesamtinvestitionen von 5,84 Millionen Euro rund 2,77 Millionen Euro Fördermittel bereit. Für weitere Maßnahmen in den laufenden Vorhaben sind noch 1,09 Millionen Euro Zuschüsse von Land, Bund und EU vorgesehen. Die Investitionsschwerpunkte liegen im Jahr 2011 in den Verfahren Gemeindeverbund Jura 2000 (350 000 Euro Fördermittel), Pilsach (250 000 Euro), Schwarzach (217 000 Euro), Plankstetten (157 000 Euro), Unterölsbach (84 000 Euro) und beim Erschließungsvorhaben Thannbügl (53 000 Euro).

Gollwitzer: „In den 125 Jahren ihres Bestehens hat sich die Ländliche Entwicklung von der Abwicklung ursprünglich rein agrarstrukturell orientierter Flurneuordnungen zu einem querschnittsorientierten Dienstleister gewandelt. Heute verfügen wir für unsere Aufgaben über ein auf die speziellen Bedürfnisse abgestimmtes Umsetzungs- bzw. Förderinstrumentarium, mit dem wir Beiträge zu aktuellen Themen wie demografischer Wandel, Eindämmung des Flächenverbrauchs, Klimawandel oder Energiewende leisten.

Im Landkreis Neumarkt i. d. OPf. konzentrieren wir uns verstärkt auf die sogenannten einfachen Dorferneuerungen, die wir dann einsetzen, wenn eine begrenzte Aufgabenstellung vorliegt und Bodenordnung durch das ALE Oberpfalz nicht erforderlich ist. Vielerorts steht die Schaffung oder gestalterische und funktionale Umgestaltung von Dorfplätzen im Fokus des Interesses, wenn es gilt, soziale und kommunikative Mittelpunkte für das dörfliche Zusammenleben zu schaffen. Dieser Entwicklung kommen wir gerne nach und haben daher in den vergangenen beiden Jahren insgesamt acht einfache Dorferneuerungen eingeleitet. Für 2012 stehen zwei weitere Vorhaben auf dem Programm.

Auch in den umfassenden Dorferneuerungen liegt unser Augenmerk neben der gestalterischen Aufwertung des Ortsbildes auf Maßnahmen zur Erhaltung oder auch Wiederbelebung der Dorfgemeinschaft. So konnte mit einer außerordentlichen Beteiligung der Bürger in Wolfsricht eine Dorfhalle mit integriertem Jugendraum errichtet werden. In Forst (Gemeinde Sengenthal) haben die Menschen ihren Dorfmittelpunkt mit der ebenfalls weitgehend in Eigenleistung errichteten Sebastianskapelle aufgewertet und neu belebt. Dieses Projekt wurde übrigens im diesjährigen Wettbewerb „Ländliche Entwicklung in Bayern“ von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner mit einem Staatspreis ausgezeichnet.

Ein weiteres Beispiel maßgeschneiderter Bodenordnung ist der Freiwillige Landtausch Wettenhofen 2, der sich über Teile der Gemeindegebiete der Stadt Freystadt und der Gemeinde Mühlhausen erstreckt. Dort konnten durch den Tausch von Flächen zwischen den beiden Kommunen Pufferstreifen entlang der Sulz ausgewiesen und zugleich die Bewirtschaftung der anliegenden landwirtschaftlichen Flächen optimiert werden.

15 der insgesamt 20 Kommunen im Landkreis haben sich zu zwei Aktionsbündnissen zusammengeschlossen, da sie erkannt haben, dass sich manche Aufgaben gemeinsam effektiver lösen lassen. Im Aktionsbündnis Oberpfalz-Mittelfranken (AOM), das auch die mittelfränkischen Kommunen Allersberg und Burgthann einschließt, arbeitet man mit Hochdruck an der Verbesserung des touristischen Angebots der Region. Mein Amt fördert ein entsprechendes Konzept mit einem Zuschuss von 40 000 Euro. Mit Unterstützung durch Herrn Landrat Löhner greift die AOM derzeit auch das Thema sozialer Netzwerke auf. Dort, wo erarbeitete Aufgabenfelder einer Umsetzung bedürfen, werden wir im Rahmen unserer Möglichkeiten mit Infrastrukturvorhaben bzw. Dorferneuerungen einsteigen.

Sehr Positives lässt sich von der Schule der Dorf- und Landentwicklung Abtei Plankstetten (SDL) berichten. 2010 und 2011 liefen 67 Seminare für Dorfgemeinschaften, die Ziele und Strategien für die künftige Entwicklung ihrer Dörfer erarbeiten und sich das Rüstzeug für eine konstruktive Bürgermitwirkung geben lassen wollen. Das ALE Oberpfalz fordert und fördert an dieser Stelle gezielt: Der Staat gibt seine Unterstützung als Hilfe zur Selbsthilfe nur dann, wenn sich die Bürger aktiv in die Entwicklung ihrer Dörfer einbringen. Dafür erhält die SDL für den Seminarbetrieb vom ALE Oberpfalz 70% Förderung.“

Landrat Albert Löhner bedankte sich beim Amt und allen Mitarbeitern für die gute Unterstützung des ländlichen Raumes und die hervorragende Zusammenarbeit.

Pressemitteilung vom 6.12.2011

Demografie im Fokus der Ländlichen Entwicklung im Landkreis. ALE Oberpfalz stellt Landkreisbrief 2011 vor.

Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz (ALE Oberpfalz) legt im zweijährigen Turnus einen Landkreisbrief auf, der einen Überblick über die Vorhaben der Behörde im Landkreis Neustadt a. d. WN. gibt. Landrat Simon Wittmann nahm vom Leiter des ALE Oberpfalz, Thomas Gollwitzer, die Ausgabe 2011 entgegen.

Zum Jahresbeginn hatte das ALE Oberpfalz 38 Vorhaben mit einer Gesamtfläche von rund 5 500 Hektar in Bearbeitung. In diesem Jahr konnte das ALE Oberpfalz das Erschließungsvorhaben Theisseil 2011 und die einfache Dorferneuerung Hammerharlesberg (beide Gemeinde Theisseil) sowie die beiden Freiwilligen Landtausche Oberndorf (Markt Floß) und Bärnwinkel (Gemeinde Trabitz) einleiten. Beide Landtausche mit dem Ziel einer schnellen unbürokratischen Bodenordnung wurden bereits nach nur drei bzw. vier Monaten Bearbeitungszeit wieder abgeschlossen. Daneben hat das ALE Oberpfalz in diesem Jahr im Landkreis sechs Erschließungsvorhaben in den Kommunen Eslarn, Püchersreuth, Theisseil, Vorbach und Waldthurn sowie die Dorferneuerungen Wieselrieth (Markt Leuchtenberg) und Ilsenbach II (Gemeinde Püchersreuth) beendet.

Für Maßnahmen der Ländlichen Entwicklung stehen in den Jahren 2010 und 2011 im Landkreis Neustadt a. d. WN. bei Gesamtinvestitionen von 7,11 Millionen Euro rund 3,69 Millionen Euro Fördermittel bereit. Für weitere Maßnahmen in den laufenden Vorhaben sind 3,96 Millionen Euro Zuschüsse von Land, Bund und EU vorgesehen. Die Investitionsschwerpunkte liegen im Jahr 2011 in den Vorhaben Kirchenthumbach II (318 000 Euro Fördermittel), Dorfgmünd (207 000 Euro), Filchendorf II (134 000 Euro), (96 000 Euro) und Zessau (80 000 Euro) sowie beim Infrastrukturvorhaben Waidhaus 2009 (80 000 Euro).

Gollwitzer: „In den 125 Jahren ihres Bestehens hat sich die Ländliche Entwicklung von der Abwicklung ursprünglich rein agrarstrukturell orientierter Flurneuordnungen zu einem querschnittsorientierten Dienstleister gewandelt. Heute verfügen wir für unsere Aufgaben über ein auf die speziellen Bedürfnisse abgestimmtes Umsetzungs- bzw. Förderinstrumentarium, mit dem wir Beiträge zu aktuellen Themen wie demografischer Wandel, Eindämmung des Flächenverbrauchs, Klimawandel oder Energiewende leisten.

Ein neuer Baustein, den mein Haus anbietet, ist das Gemeindeentwicklungskonzept, mit dem wir hier im Landkreis pilothaft sehr positive Erfahrungen sammeln. Initiiert und gefördert durch das ALE Oberpfalz stellen die Gemeinden Waldthurn und Theisseil mit ihren Bürgern Gemeindeentwicklungskonzepte auf. Auf Grundlage solcher Konzepte, die ihren Fokus auf die gesamte Gemeinde legen, können wir vor Ort bedarfsgerecht maßgeschneiderte Infrastrukturvorhaben oder Bodenordnungsverfahren zur Umsetzung des erarbeiteten Aufgabenkatalogs einsetzen.

Das in Waldthurn weitgehend erarbeitete Konzept legt sein Augenmerk unter anderem neben der Demografie auch auf die Innenentwicklung, beides Handlungsschwerpunkte für unsere aktuelle und künftige Arbeit. Die Kommune will zusammen mit dem Landkreis das „Rehazentrum Oberpfalz e.V.“ bei der Einrichtung von Senioren- und Demenzwohngruppen im Ortszentrum unterstützen und dazu vorhandene nicht mehr oder nur noch schwach genutzte Bausubstanz reaktivieren. Auf diese Weise kann ein Neubau auf der sog. grünen Wiese mit einer Abkopplung der alten Menschen vom Dorfleben verhindert werden.

In vielen Orten, in denen das letzte Wirtshaus längst geschlossen hat, liegt der Schlüssel die Jugend und junge Familien auf dem Dorf zu halten, in der Schaffung von Räumlichkeiten für unterschiedlichste Veranstaltungen. Daher fördern wir z.B. in den einfachen Dorferneuerungen Vorbach und Zessau sowie Schlammersdorf, die derzeit vorbereitet wird, Dorfgemeinschaftshäuser.

Die Energiewende ist in unserer Verwaltung ein weiteres zentrales Thema. Neben neuer Formen der Energiegewinnung kommt vor allem der Senkung des Verbrauchs und der dezentralen Versorgung mit kleinen Nahversorgungsnetzen zentrale Bedeutung zu. Hier unterstützen wir die Kommunen, indem wir wie in Albersrieth (Markt Waldthurn) beim Straßenausbau bereits die Leitungen für ein Nahwärmenetz, über das u.a. das Dorfhaus aus der örtlichen Biogasanlage beheizt wird, mit verlegten. Das Thema Energie wird aber auch in der Leitbildarbeit der Dorferneuerung aufgegriffen. Vielfach entwickeln sich daraus ortsgebundene Projekte, die in Eigenleistung der Menschen realisiert werden. In Albersrieth sind dies zwei kleinere private Nahwärmenetze, die über Hackschnitzelheizanlagen gespeist werden.

In der Flurneuordnung konzentrieren wir uns seit Jahren auf den Klimaschutz. Hier kommt speziell der Rückhaltung des Oberflächenwassers in der Fläche und dem Hochwasserschutz von Dorf und Flur besondere Bedeutung zu. So wird etwa in der Flurneuordnung Speinshart von der Teilnehmergemeinschaft ein Landschaftsentwicklungskonzept erarbeitet, mit dem neben der Verbesserung des Biotopverbundes großflächig die Wasserrückhaltung in der Fläche zurückgewonnen werden soll. Die Teilnehmergemeinschaft strebt u.a. die Wiederherstellung der ehemaligen Moorwiesen südlich des Klosters und die gezielte Vernässung der Moosleite westlich von Zettlitz an. In Lanz-Oberndorf (Gemeinde Störnstein) wurde durch die Sanierung des Reiserbaches seine Wasserspeicherfähigkeit erhöht und zugleich der Bach als Biotop umgestaltet.

Pressemitteilung vom 29.11.2011

Aktuell 39 Vorhaben der Ländlichen Entwicklung im Landkreis Cham. ALE Oberpfalz stellt Landkreisbrief 2011 vor.

Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz (ALE Oberpfalz) legt im zweijährigen Turnus einen Landkreisbrief auf, der einen Überblick über die Aktivitäten der Behörde im Landkreis Cham gibt. Landrat Franz Löffler nahm vom Leiter des ALE Oberpfalz, Thomas Gollwitzer, die Ausgabe 2011 entgegen.
Zu Jahresbeginn 2011 hatte das ALE Oberpfalz 48 Vorhaben mit einer Gesamtfläche von rund 14 000 Hektar in Bearbeitung. Im Laufe des Jahres wurden zusätzlich in Katzelsried (Stadt Rötz), Laichstätt (Stadt Cham) und Anzenberg (Gemeinde Miltach) drei Freiwillige Landtausche mit dem Ziel einer schnellen unbürokratischen Bodenordnung eingeleitet. Die Vorhaben in Laichstätt und Katzelsried, beide im Frühjahr 2011 erst gestartet, wurden im August bzw. November bereits wieder abgeschlossen. Daneben konnten heuer fünf Infrastrukturvorhaben in den Kommunen Cham, Eschlkam, Pemfling, Miltach und Stamsried sowie die einfache Dorferneuerung Geigant (Stadt Waldmünchen) von den Mitarbeitern des ALE beendet werden. Auch in den Flurneuordnungen Diepoltsried und Berndorf-Trobelsdorf (beide Stadt Rötz), der Dorferneuerung in Kalsing (Stadt Roding)und der Flurneuordnung Pinzing (Gemeinde Weiding) wurde in diesem Jahr die Schlussfeststellung erlassen.
Für Maßnahmen der Ländlichen Entwicklung stehen im Landkreis Cham in den Jahren 2010 und 2011 bei Gesamtinvestitionen von 6,39 Millionen Euro rund 4,00 Millionen Euro Fördermittel bereit. In die laufenden Vorhaben fließen in den Folgejahren weitere 3,06 Millionen Euro an Zuschüssen von Land, Bund und EU. Die Investitionsschwerpunkte liegen heuer in den Verfahren Schönthal (483 000 Euro Fördermittel), Gemeindeverbund Cham (236 000 Euro) und Hannesried (149 000 Euro) sowie in den Erschließungsvorhaben Eschlkam 2011 (160 000 Euro), Radwege Cham 2009 (118 000 Euro) und Pemfling 2009 (110 000 Euro).
Gollwitzer: „In den 125 Jahren ihres Bestehens hat sich die Ländliche Entwicklung von der Abwicklung ursprünglich rein agrarstrukturell orientierter Flurneuordnungen zu einem querschnittsorientierten Dienstleister gewandelt. Heute verfügen wir für unsere Aufgaben über ein auf die speziellen Bedürfnisse abgestimmtes Umsetzungs- bzw. Förderinstrumentarium, mit dem wir Beiträge zu aktuellen Themen wie demografischer Wandel, Eindämmung des Flächenverbrauchs, Klimawandel oder Energiewende leisten.
Im Landkreis Cham haben wir auf diesen Gebieten zahlreiche innovative Beispiele vorzuweisen. So konnten wir in der Flurneuordnung Hannesried (Gemeinde Tiefenbach) beim Bau von Wegseitengräben bauliche, wasserwirtschaftliche und landespflegerische Anforderungen in Einklang bringen. Die Teilnehmergemeinschaft hat neben den neu gebauten Wegen sehr breite, naturnahe Wegseitengräben angelegt und mit Versickerungen kombiniert, die das Wasser aus den häufigen starken Niederschlägen wirksam aufnehmen. Da die Gräben zugleich als ökologische Ausgleichsflächen wirken und somit für die Ökoflächenbilanz anerkannt werden, konnte die Biodiversität spürbar gesteigert und der Flächenverbrauch zugleich minimiert werden. Die positiven Erfahrungen in diesem Projekt wollen wir nun andernorts umsetzen und weiter optimieren.
Um der Abwanderung und Überalterung auf dem Land entgegen zu steuern, bedarf es in den Dörfern eines attraktiven Angebots für die Jugend ebenso wie der aktiven Einbindung der älteren Generation in das Dorfleben. Beide Wege beschreiten wir in der Dorferneuerung, indem wir gezielt alle Generationen in die Leitbildarbeit und Umsetzung integrieren. Dies stärkt die Dorfgemeinschaft und die Menschen erarbeiten maßgeschneiderte Maßnahmen für ihre Dörfer, die sie vielerorts auch selbst in Eigenleistung realisieren. So auch in Rhan und Döfering, wo in den letzten beiden Jahren ein Dorferlebnishaus und das sog. Pfarr-, Dorf- und Jugendhaus entstanden sind. In Grafenwiesen bildete sich dagegen im Zuge der Überlegungen zum Leitbild ein „Seniorenkreis“, der sehr aktiv und erfolgreich das Dorfleben mit gestaltet.
Die von der Politik beschlossene Energiewende kann erfolgreich umgesetzt werden, wenn neben dem Ausbau alternativer Energieformen, die wir bodenordnerisch oder wie im Bioenergiedorf Schäferei (Verfahren Ast) mit dem Bau von Erschließungswegen unterstützen, auch der Energieverbrauch gesenkt wird. Daher fördern wir gezielt in der Integrierten Ländlichen Entwicklung Cerchov und im Gemeindeverbund Cham die energetische Beratung von Gemeinden, Dorfgemeinschaften (Schatzendorf und Biberbach) wie auch von Bauherren, die ihre Anwesen sanieren wollen. Im Aktionsbündnis Künisches Gebirge setzen die Kommunen auf Initiative des Landkreises und mit Unterstützung des Zukunftsbüros Energie am Landratsamt Cham auf die Nutzung der Windenergie. Dazu erarbeiten sie ein interkommunales Energiekonzept zur Windkraft, das Grundlage für die Ausweisung von Vorrangflächen für Windenergieanlagen in den kommunalen Bauleitplänen sein soll. Auch hier wird sich mein Haus an den Kosten für die Erstellung des Konzepts beteiligen und dort, wo wir mit Verfahren tätig sind, die Bereitstellung von Flächen für die Anlagen bodenordnerisch unterstützen.
Täglich werden in Bayern rund 20,8 Hektar Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen. Diesem Flächenverbrauch versuchen wir durch Maßnahmen der Innenentwicklung in den Dörfern entgegen zu wirken. Neben der Sanierung und Umnutzung leer gefallener Bausubstanz im Ortskern sind auch Kauf, Neuordnung und anschließende Weitergabe innerörtlicher Brachflächen an Interessenten probate Mittel. Durch Bodenordnung in der Dorferneuerung konnten wir z.B. in Stamsried einem Geschäftsmann, der in der Ortsmitte ein Wohn- und Geschäftshaus errichten wollte, die erforderlichen Flächen bereitstellen. Die notwendige Erweiterung des ansässigen Getränkemarkts im Ortskern wurde erst möglich, weil die Teilnehmergemeinschaft ein Nachbaranwesen angekauft und an den Besitzer des Getränkemarktes weiter gegeben hat.“
Löffler bedankte sich für die detaillierte Zusammenstellung, die das breite Spektrum der Dienstleistungen des ALE aufzeige. Über die klassischen Aufgaben der Flurneuordnung und Erschließung hinaus biete das Amt vielfältige Unterstützung und Förderung bei der Entwicklung von Ortschaften an. Das sei ein wichtiger Beitrag, damit die Menschen im ländlichen Raum die „Gleichwertigkeit der Lebensräume“ in ihrem Umfeld auch erfahren und erleben können.

Pressemitteilung vom 23.11.2011

Neue Chancen für Orte im Landkreis Schwandorf. ALE Oberpfalz stellt Landkreisbrief 2011 vor.

Lkr. Schwandorf. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz (ALE Oberpfalz) legt im zweijährigen Turnus einen Landkreisbrief auf, der einen Überblick über die Vorhaben der Behörde im Landkreis Schwandorf gibt. Landrat Volker Liedtke nahm vom Leiter des ALE Oberpfalz, Thomas Gollwitzer,
die Ausgabe 2011 entgegen.
Zum Jahresbeginn 2011 hatte das ALE Oberpfalz 35 Vorhaben mit einer Gesamtfläche von über 13 300 Hektar in Bearbeitung. Im Frühjahr 2011 konnten in Pissau und Wenigrötz (Stadt Neunburg vorm Wald) zusätzlich Freiwillige Landtausche mit dem Ziel einer schnellen unbürokratischen Bodenordnung eingeleitet werden, im August wurde die Flurneuordnung und Dorferneuerung Atzenhof (Gemeinde Trausnitz) abgeschlossen.
Für Maßnahmen der Ländlichen Entwicklung stehen in den Jahren 2010 und 2011 im Landkreis Schwandorf bei Gesamtinvestitionen von 6,69 Millionen Euro rund 3,74 Millionen Euro Fördermittel bereit. Für weitere Maßnahmen in den laufenden Vorhaben sind 5,12 Millionen Euro Zuschüsse von
Land, Bund und EU vorgesehen. Die Investitionsschwerpunkte liegen im Jahr 2011 in den Verfahren Premberg (548 000 Euro Fördermittel), Mitterauerbach (361 000 Euro), Steinberg (255 000 Euro), Hohentreswitz-Rappenberg (237 000 Euro), Wölsendorf (188 000 Euro) und Kleinwinklarn (107 000 Euro).
Gollwitzer: „In den 125 Jahren ihres Bestehens hat sich die Ländliche Entwicklung von der Abwicklung ursprünglich rein agrarstrukturell orientierter Flurneuordnungen zu einem querschnittsorientierten Dienstleister gewandelt. Heute verfügen wir für unsere Aufgaben über ein auf die speziellen Bedürfnisse abgestimmtes Umsetzungs- bzw. Förderinstrumentarium, mit dem wir Beiträge zu aktuellen Themen wie demografischer Wandel, Eindämmung des Flächenverbrauchs, Klimawandel oder Energiewende leisten.
Gerade im Landkreis Schwandorf gibt es dazu hervorragende Beispiele. So wurde bereits in den 1980er Jahren in der Flurneuordnung Dieterskirchen erstmals ein mit der Wasserwirtschaftsverwaltung
abgestimmtes Konzept zur dezentralen Rückhaltung von Oberflächenwasser entwickelt. Derartige
Rückhaltungen zur Pufferung des Wasserabflusses sind heute Standard in unseren Projekten. In Teunz ist es uns gelungen, trotz dichter Bebauung entlang des Gewässers, 27 Anwesen und rund 4,7 Hektar im Ortskern vor einem hundertjährigen Hochwasser zu schützen. Dank koordinierter Baumaßnahmen des Landkreises, des Wasserwirtschaftsamts und meines Hauses sowie durch die Flächenbereitstellung der Teilnehmergemeinschaft sind die jährlich wiederkehrenden Hochwässer nun Vergangenheit. Teunz hat durch den Hochwasserschutz eine spürbare Aufwertung und Entwicklung erfahren.
Mit dem Bau von Räumlichkeiten für die Dorfgemeinschaft und speziell für die Jugend in den Dorferneuerungen Dieterskirchen, Kulz, Premberg, Weiding und Wölsendorf konnten wir in den vergangenen Jahren wichtige soziale Einrichtungen in Dörfern schaffen, die keine Treffpunkte für die Pflege der Dorfgemeinschaft mehr aufzuweisen hatten. In anderen Orten ist die Neugestaltung eines zentralen Platzes als neue Dorfmitte von großer Bedeutung. So konnte in der einfachen Dorferneuerung Gleiritsch das Umfeld der Kirche umgestaltet werden. Dort sollen ein Dorfladen und ein Dorfbackofen entstehen, um die Nahversorgung, aber auch den Gemeinschaftsgeist im Ort zu stärken.
Täglich werden in Bayern rund 20,8 Hektar Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen. Diesem Flächenverbrauch versuchen wir durch Maßnahmen der Innenentwicklung in den Dörfern entgegen zu wirken. Neben dem Kauf, der Neuordnung und anschließenden Weitergabe innerörtlicher Brachflächen an Bauwillige ist auch die Sanierung und Umnutzung leer gefallener Bausubstanz im Ortskern ein probates Mittel. So haben wir z.B. in Mitterauerbach einen denkmalgeschützten Dreiseithof mit der Stadt Neunburg vorm Wald und dem Landesamt für Denkmalpflege saniert und als neue Dorfmitte etabliert. In Wölsendorf konnte die Gemeinde Schwarzach bei Nabburg das nicht mehr genutzte Bahnhofsareal erwerben, im Zuge der laufenden Dorferneuerung stellte die Teilnehmergemeinschaft diese Flächen für die Erweiterung benachbarter Hofstellen und für die Errichtung von Neubauten zur Verfügung.
Landrat Volker Liedtke dankte den Vertretern des Amtes für ländliche Entwicklung für das übersichtliche und informative Heft. Es sei erfreulich, so Liedtke, dass die Steuermehreinnahmen
des Freistaates auch im ländlichen Raum ankommen und eine bessere Finanzausstattung vor allem für die Dorferneuerung möglich machen. „Damit kommen Zukunftschancen in den Landkreis Schwandorf“, so der Landrat. Ausdrücklich zu begrüßen seien die neuen Arbeitsschwerpunkte, die ganz besonders den Zusammenhalt in den Dorfgemeinschaften fördern.
Der Landkreisbrief wird allen Kreistagsmitgliedern und den Bürgermeistern zugeschickt. Gleichzeitig wird der Landrat in Absprache mit dem ALE darauf hinweisen, dass es für die kommenden Jahre im Landkreis Schwandorf noch ausreichend Fördermittel auch für neue Maßnahmen zum Wegebau und für vereinfachte Verfahren der Dorferneuerung gibt, die ausschließlich in den Händen der Kommunen liegen.
Abruf des Landkreisbriefes Schwandorf möglich unter:
www.landentwicklung.bayern.de/oberpfalz/publikationen

Pressemitteilung vom 23.11.2011

26 Vorhaben der Ländlichen Entwicklung im Landkreis Tirschenreuth.
ALE Oberpfalz stellt Landkreisbrief 2011 vor.

Lkr. Tirschenreuth. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz (ALE Oberpfalz) legt im zweijährigen Turnus einen Landkreisbrief auf, der einen Überblick über die Vorhaben der Behörde im Landkreis Tirschenreuth gibt. Landrat Wolfgang Lippert nahm vom Leiter des ALE Oberpfalz, Thomas Gollwitzer, die Ausgabe 2011 entgegen.
Zum Jahresbeginn 2011 hatte das ALE Oberpfalz 26 Vorha-ben mit einer Gesamtfläche von rund 13 000 Hektar in Bearbeitung. Für Maßnahmen der Ländlichen Entwicklung stehen in den Jahren 2010 und 2011 im Landkreis Tirschenreuth bei Gesamtinvestitionen von 6,39 Millionen Euro rund 3,40 Millionen Euro Fördermittel bereit. Für weitere Maßnahmen in den laufenden Vorhaben sind noch 5,44 Millionen Euro Zuschüsse von Land, Bund und EU vorgesehen. Die Investitionsschwerpunkte liegen heuer in den Verfahren Brand (427 000 Euro Fördermittel), Eiglasdorf (189 000 Euro), Gemeindeverbund Kemnather Land (197 000 Euro), Mähring (118 000 Euro), Gemeindeverbund Steinwald (118 000 Euro) und Altglashütte-Hohenthan (60 000 Euro).
Gollwitzer: „In den 125 Jahren ihres Bestehens hat sich die Ländliche Entwicklung von der Abwicklung ursprünglich rein agrarstrukturell orientierter Flurneuordnungen zu einem querschnittsorientierten Dienstleister gewandelt. Heute verfügen wir für unsere Aufgaben über ein auf die speziellen Bedürfnisse abgestimmtes Umsetzungs- bzw. Förderinstrumentarium, mit dem wir Beiträge zu aktuellen Themen wie demografischer Wandel, Eindämmung des Flächenverbrauchs, Klimawandel oder Energiewende leisten können.
Im Landkreis Tirschenreuth laufen z.B. zum Thema Demo-grafie interessante Initiativen, die wir finanziell unterstützen. Das Thema wird in einem dreistufigen Modell angegangen: Neben dem vom Wirtschaftsministerium geförderten Modellvorhaben auf Landkreisebene haben wir in der Dorferneuerung Pullenreuth zusammen mit der Gemeinde das Projekt „Modellgemeinde Demografie Pullenreuth“ gestartet. Professor Koppers von der Hochschule Anhalt in Dessau erarbeitet mit den Bürgern vor Ort ein Konzept und ein Maßnahmenpaket, das wir in Teilen in der laufenden Dorferneuerung umsetzen wollen. Als erste Maßnahme hat mein Haus das Gemeinschaftshaus Lochau in die Förderung aufgenommen. Die Erkenntnisse auf kommunaler Ebene sollen in einem weiteren Schritt auf die Integrierte Ländliche Entwicklung Steinwald, deren Mitglied die Gemeinde Pullenreuth ist, und die Mikroregion Konstantinsbad übertragen werden. Mit der Sanierung von Räumlichkeiten für die Dorfgemeinschaften in Schloppach, Hundsbach und Münchenreuth (Verfahren Waldsassen – Egrensis-Park) konnten wir überdies wichtige Einrichtungen in Dörfern schaffen, die keine Treffpunkte für die Dorfgemeinschaft mehr aufzuweisen hatten.
Daneben ist aber auch die Erhaltung und Sanierung dörflicher Bausubstanz in den gewachsenen Ortskernen Voraussetzung dafür, dass die Menschen am Dorf wohnen bleiben und sich dort wohl fühlen. Wir unterstützen daher private Bauherren bei der Renovierung und Umgestaltung ihrer Anwesen und Gärten. So konnten wir z.B. in der Dorferneuerung Mähring an 206 Antragsteller 903 000 Euro Fördermittel ausreichen, mit denen wir eine Ge-samtinvestition von 4,83 Millionen Euro anstoßen. 46 weitere Förderfälle mit einer Investitionssumme von 1,60 Millionen Euro werden wir voraussichtlichen mit 310 000 Euro bezuschussen. Auch in Neualbenreuth zahlte mein Haus an private Maßnahmen an 90 Bauherren 570 000 Euro Fördermittel aus.
Täglich werden in Bayern rund 20,8 Hektar Fläche der land-wirtschaftlichen Nutzung entzogen. Diesem Flächen-verbrauch versuchen wir in den Dörfern durch Maßnahmen der Innenentwicklung entgegen zu wirken. In der Flurlage gehen wir im Naturpark Steinwald einen neuen Weg zur Eindämmung des Flächenverbrauchs, indem wir Rad- und Wanderwege mit landwirtschaftlichen Wirtschaftswegen kombinieren. Auf diese Weise gelingt es den Kommunen, den Anforderungen der Land- und Forstwirtschaft wie auch der Erholungssuchenden gleichermaßen gerecht zu werden und dabei Kosten und wertvolle Flächen zu sparen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit meines Hauses ist der Hochwasserschutz. Der Ort Hatzenreuth wird im Frühjahr regelmäßig von Hochwasser und Humusabschwemmungen bedroht – einhergehend mit Verschlammungen bis in die Ortsmitte. Eine Lösung des Problems ist nur mit einer Neugestaltung der Flurlagen und der Anlage kleinerer, naturnah gestalteter Rückhaltungen möglich. Wir nehmen uns der Problematik an und haben bereits im Vorfeld der anstehenden Bodenordnung Flächen erworben. In Brand konnten wir dagegen aus Mitteln des Konjunkturpaketes II eine Maßnahme der Gemeinde zur Eindämmung des wild abfließenden Oberflächenwassers in Fuhrmannsreuth bezuschussen.“
Abruf des Landkreisbriefes Tirschenreuth möglich unter: www.landentwicklung.bayern.de/oberpfalz/publikationen

Pressemitteilung vom 09.11.2011

Einfache Dorferneuerung in Altmannsberg
Stadt Vilseck erhält 40 000 Euro vom ALE Oberpfalz

Vilseck. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat die einfache Dorferneuerung Altmannsberg 2 eingeleitet und für die geplanten Maßnahmen 40 000 Euro Fördermittel aus dem Bayerischen Dorfentwicklungsprogramm freigegeben. Die förderfähigen Gesamtkosten für das Vorhaben sind mit
rund 160 000 Euro veranschlagt.
Die Stadt Vilseck beabsichtigt im Rahmen der Dorferneuerung die Dorfmitte von Altmannsberg neu zu gestalten. Es soll ein kleiner Dorfplatz geschaffen werden. Durch die Verwendung unterschiedlicher Beläge wird der Platzcharakter besonders betont und gegenüber den privaten Zufahrten hervorgehoben. Um das in Altmannsberg vorhandene Oberflächenwasserproblem zu lösen, wird anfallendes Regenwasser künftig aus dem Ort abgeführt und in einem neu geschaffenen, naturnahen Erdbecken aufgefangen und zurückgehalten.
Behördenleiter Thomas Gollwitzer: „Die Dorferneuerungsmaßnahmen wurden im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Altmannsberg entwickelt. Auch bei der konkreten Umsetzung werden die Grundstückseigentümer eng eingebunden.
Im Landkreis Amberg-Sulzbach betreuen wir aktuell 24 umfassende und fünf einfache Dorferneuerungen. Die einfache Dorferneuerung kommt immer dann zum Einsatz, wenn eine nur begrenzte Aufgabenstellung vorliegt sowie Bodenordnungsmaßnahmen und öffentlich-rechtliche Regelungen durch das Amt für Ländliche Entwicklung nicht erforderlich sind.“

Pressemitteilung vom 23.08.2011

Dorferneuerung für Wissing und Ittelhofen
Gemeinde Seubersdorf erhält 250 000 Euro vom ALE Oberpfalz

Seubersdorf. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat die einfache Dorferneuerung Wissing-Ittelhofen eingeleitet und für die geplanten Maßnahmen 250 000 Euro Fördermittel aus dem Bayerischen Dorfentwicklungsprogramm freigegeben. Die förderfähigen Gesamtkosten für das Vorhaben sind mit rund 860 000 Euro veranschlagt.

Die Gemeinde Seubersdorf beabsichtigt im Rahmen der Dorferneuerung in Wissing den Kirchenvorplatz aufzuwerten. Das Kriegerdenkmal soll versetzt und ein behindertengerechter Kirchenzugang geschaffen werden. Die Aufenthaltsqualität wird durch Großbäume, einen Pavillon und Sitzbänke deutlich verbessert. Besonderes wichtig ist der Kommune die Entsiegelung der bisher meist asphaltierten Flächen.

Um das Freizeitangebot für die Jugendlichen zu verbessern, wird am Sportplatz ein Beachvolleyballfeld geschaffen. Nach der Sanierung der ehemaligen Wasserreserve stehen den Sportanlagenbenutzern Toiletten und Lagerräume zur Verfügung.

An der Grundschule entsteht ein Spielplatz mit überdachtem Sitzbereich, der Bolzplatz erhält Tore. Begleitende Pflanzungen sollen die Freizeitanlage aufwerten. Durch den Rückbau von Zufahrten, z.B. zur Schule, können bestehende Grünflächen erweitert und neue Parkplätze in Rasenfugenpflaster angelegt werden.

Durch den Ausbau und die Bepflanzung des sogenannten Panoramaweges und die Anlage von Rastmöglichkeiten sollen markante Aussichtspunkte auf die umliegende Landschaft entstehen.

Im Ortsteil Ittelhofen stellt die Gemeinde den Innenausbau des Dorfstadels, der für die zahlreichen Aktivitäten der Dorfgemeinschaft genutzt wird, fertig. Der Vorbereich soll mit Betonsteinpflaster befestigt und mit Großbäumen begrünt werden. Auch hier sollen Parkplätze mit Rasenfugenpflaster entstehen und die Zufahrtsstraße zum Dorfstadel auf einer Länge von 60 m ausgebaut werden.

Weiters soll das historische Pumpenhaus an der Ausleitung aus der Wissinger Laber saniert und zu einem kleinen Museum umgebaut werden. Um die Freizeitmöglichkeiten zu verbessern, sind die Anlage eines Bolzplatzes und daran angrenzend einer Streuobstwiese geplant.

Schließlich beabsichtigt die Gemeinde die Marienkapelle trocken zu legen und den Zugangsbereich neu zu gestalten. Die Friedhofsmauer an der Kapelle St. Jakob soll unter Verwendung der vorhandenen Kalkbruchsteine saniert werden. Behördenleiter Thomas Gollwitzer: „Die Maßnahmen wurden im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürger entwickelt. Mit der Umsetzung werden die Möglichkeiten für ein aktives Dorfgemeinschaftsleben in Wissing und Ittelhofen verbessert und die dörfliche Infrastruktur aufgewertet.

Wir betreuen im Landkreis Neumarkt aktuell 14 umfassende und elf einfache Dorferneuerungen. Damit sind wir mit unseren Maßnahmen der Ländlichen Entwicklung flächendeckend in fast allen Kommunen des Landkreises präsent.“

Pressemitteilung vom 09.08.2011

Wegeausbau im Aktionsbündnis Künisches Gebirge
ALE Oberpfalz unterstützt die Gemeinden mit 420 000 Euro

Eschlkam, Neukirchen beim Heiligen Blut. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat für den Markt Eschlkam die Wegebauvorhaben Eichertweg und die Zufahrt zu einem Einzelhof in Oberfaustern sowie für den Markt Neukirchen beim Heiligen Blut den Ausbau des Verbindungsweges Lamberg – Schicherhof eingeleitet. Für den Ausbau der Wege stehen 420 000 Euro Fördermittel zur Verfügung, die Gesamtkosten sind mit rund 764 000 Euro veranschlagt.

Die Märkte Eschlkam und Neukirchen beim Heiligen Blut investieren seit Jahren konsequent in das kommunale Wegenetz. Dies ist gerade in Gemeinden mit der charakteristischen Einzelhof- und Weilerstruktur, wie sie im Landkreis Cham häufig anzutreffen ist, wichtig.

Für die landwirtschaftlichen Betriebe hat der Ausbau der Verbindungsstraßen zu Einzelgehöften, Weilern und den anliegenden land- und forstwirtschaftlichen Grundstücke große Bedeutung. Die Asphaltdecken müssen dringend verstärkt werden, um die Tragfähigkeit und Befahrbarkeit für die immer größeren Maschinen zu sichern. Zur Vermeidung von wiederkehrenden Schäden durch abfließendes Oberflächenwasser muss auf Teilstrecken auch die Wasserführung erneuert werden.

Der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, Thomas Gollwitzer: „Mit der Förderung dieser Maßnahmen unterstützen wir die Märkte Eschlkam und Neukirchen beim Hl. Blut bei der Verbesserung ihrer ländlichen Infrastruktur. Die Verwaltung für ländliche Entwicklung kann Zufahrten zu Weilern und Einzelhöfen sowie den Lückenschluss von Rad- und Wanderwegen fördern, wenn damit gleichzeitig auch die Erschließung landwirtschaftlicher Flächen verbessert wird. Im Landkreis Cham setzen wir diese Fördervorhaben insbesondere bei den Gemeinden des Aktionsbündnisses Künisches Gebirge ein. Die Maßnahmen dienen der Umsetzung des integrierten ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) Künisches Gebirge, deshalb konnten wir den Fördersatz auf 55 % anheben."

Pressemitteilung III vom 06.07.2011

Ausbau von Erschließungswegen in Bergstetten und in Edlhausen
ALE Oberpfalz beteiligt sich mit rund 87 000 Euro

Laaber. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat das Wegebauprojekt Bergstetten-Edlhausen eingeleitet und für die geplanten Infrastrukturverbesserungen 86 850 Euro Fördermittel freigegeben. Die Gesamtkosten sind mit rund 193 000 Euro veranschlagt.

Der Markt Laaber beabsichtigt im Rahmen dieses Wegebauprojekts die Verbindungsstraße von Bergstetten zum Anwesen Rödl sowie die Verbindungsstraße von Edlhausen zum Anwesen Graf in Teilabschnitten auszubauen. Die bestehenden Asphaltbefestigungen und die Randbereiche der beiden
Straßen weisen massive Schäden auf. Durch den Ausbau wird auch die Tragfähigkeit entsprechend den Anforderungen einer modernen Landwirtschaft verbessert.

Der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, Thomas Gollwitzer, betont: „Mit der Förderung dieser Maßnahmen unterstützen wir den Markt Laaber bei der Verbesserung seiner ländlichen Infrastruktur. Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung kann Zufahrten zu Weilern und Einzelhöfen sowie den Lückenschluss von Rad- und Wanderwegen mit bis zu 45 % der Kosten fördern, wenn damit gleichzeitig auch die Erschließung landwirtschaftlicher Flächen verbessert wird .“

Pressemitteilung II vom 06.07.2011

Ausbau des Waldweges in Münchsried und des Verbindungsweges nach Konstein
ALE Oberpfalz beteiligt sich mit 63 000 Euro

Brunn. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat das Wegebauprojekt Münchsried-Konstein eingeleitet und für die geplanten Infrastrukturverbesserungen 63 000 Euro Fördermittel für die Gemeinde Brunn freigegeben. Die Gesamtkosten für die Maßnahmen sind mit rund 140 000 Euro veranschlagt. Die Gemeinde Brunn beabsichtigt, den südöstlich von Münchsried gelegenen Waldweg auszubauen. Über diesen werden vier Anwesen sowie land- und forstwirtschaftliche Flächen erschlossen. Der bestehende Verbindungsweg ist asphaltiert, weist jedoch erhebliche Schäden auf. Der Waldweg soll deswegen teilweise voll ausgebaut bzw. im Oberbau verstärkt werden.

Des Weiteren beabsichtigt die Gemeinde Brunn den südlichen Verbindungsweg zum Weiler Konstein zu verbreitern und auszubauen. Der bestehende Asphaltweg weist ebenfalls erhebliche Verdrückungen und Belagsschäden auf. Der Straßenquerschnitt ist für die Nutzung durch landwirtschaftlichen Schwerlastverkehr zu schmal dimensioniert. Mit der Verbreiterung und Oberbauverstärkung des Weges wird eine zeitgemäße Erschließung für die landwirtschaftlichen Betriebe in Konstein sichergestellt.

Der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, Thomas Gollwitzer, betont: „Mit der Förderung dieser Maßnahmen unterstützen wir die Gemeinde Brunn bei der Verbesserung ihrer ländlichen Infrastruktur. Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung kann Zufahrten zu Weilern und Einzelhöfen, sowie den Lückenschluss von Rad- und Wanderwegen mit bis zu 45 % der Kosten fördern, wenn damit gleichzeitig auch die Erschließung landwirtschaftlicher Flächen verbessert wird.“

Pressemitteilung I vom 06.07.2011

Förderung für Einfache Dorferneuerung in Wiesent
Gemeinde Wiesent erhält 250 000 Euro Zuschuss vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz

Wiesent. Thomas Gollwitzer, Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, hat für die einfache Dorferneuerung Wiesent 250 000 Euro Fördermittel freigegeben. Für die Dorferneuerungsmaßnahmen, die mit Gesamtkosten von rund 1,3 Millionen Euro veranschlagt sind, hat das Amt bereits im Sommer 2009 dem vorzeitigen Baubeginn zugestimmt.

Die Gemeinde Wiesent hat als erste Dorferneuerungsmaßnahme einen Parkplatz über dem neuen Kulturzentrum, dem ehemaligen Bierkeller, errichtet. Im Anschluss an die Parkplatzfläche wurde der Kirchweg saniert und der Randbereich begrünt.

Bei den Bürgertreffen zur Dorferneuerung kristallisierte sich als zentrales Anliegen die Umnutzung der ehemaligen Schule heraus. Mit dem Umbau bekommen die zahlreichen aktiven Bürgergruppen in Wiesent eine zentrale Begegnungsmöglichkeit. Zur Wärmeversorgung des Gebäudes und zur Stromgewinnung ist eine „Energiebox“ mit heimischen Hackschnitzeln geplant. Für Besucher des Bürgerhauses und des nahen Ortszentrums werden neue Parkplätze angelegt. Gollwitzer lobt den Einsatz der Bürger und ihre zukunftsweisenden Aktivitäten: „Die Wiesenter Bürger betreiben die von uns immer geforderte Innenentwicklung. Durch die Umnutzung leerstehender Gebäude wird das soziale und gesellschaftliche Leben wieder mehr auf den Ortskern ausgerichtet. Mit dem Einsatz regenerativer Energiekonzepte liefern sie Praxisbeispiele, wie wir sie in der aktuellen Diskussion zur Energiewende brauchen“.

Neben den Maßnahmen für ein aktives Gemeinschaftsleben werden mit der einfachen Dorferneuerung Wiesent auch Maßnahmen gefördert, die die Infrastruktur und das Ortsbild verbessern.

So soll durch einen neuen Gehweg vom Bürgerhaus über den Kindergarten und die Gemeindeverwaltung der Fußgängerund Radfahrerverkehr aus der stark frequentierten Bahnhofsstraße in ruhige und sichere Bereiche verlegt werden.

Darüber hinaus plant die Gemeinde, die Bachgasse und einen Fußweg zur Wiesent auszubauen, sowie die anschließenden Brücken zu erneuern. Ferner wird die Bahnhofstraße umgestaltet, um die Verkehrsicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen.

Damit ausreichend Autostellplätze für Einkäufe im Ortszentrum und bei Veranstaltungen zur Verfügung stehen, sind neue Parkplätze auf der Fläche beim ehemaligen Feuerwehrhaus und am Friedhof geplant.

Pressemitteilung vom 21.06.2011

Umsetzung des Gemeindeentwicklungskonzepts Theisseil
ALE Oberpfalz fördert Maßnahmen in Hammerharlesberg und Aich

Theisseil. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat in Hammerharlesberg und Aich zwei weitere Vorhaben eingeleitet, die im Gemeindeentwicklungskonzept der Gemeinde Theisseil als vorrangig aufgeführt sind. Behördenleiter Thomas Gollwitzer: „Theisseil beschreitet mit dem Ansatz, die Gemeindeentwicklung auf Basis eines langfristigen Entwicklungskonzeptes voran zu treiben, einen innovativen und aus meiner Sicht sehr erfolgversprechenden Weg. Daher bezuschusste
mein Haus die Erarbeitung des Gemeindeentwicklungskonzeptes Theisseil als Modellvorhaben. Nun unterstützen wir die Gemeinde auch bei der Umsetzung des Konzeptes in den einzelnen Ortsteilen. Die einfache Dorferneuerung in Hammerharlesberg wie auch die Erschließung des Weilers Aich sind zwei vorgezogene Umsetzungsmaßnahmen.“

Die Ortsstraße in Hammerharlesberg ist weit mehr als nur Verkehrsfläche. Sie dient auch als Treffpunkt und Kommunikationsraum im Dorf. Alle dörflichen Einrichtungen, die Ortsbild prägenden Gebäude, ein denkmalgeschützter Stadel und das Dorfkreuz sind zur Ortsstraße hin orientiert. Eine Teilstrecke des rund 30 Kilometer langen Waldnaabtal-Radweges, der den Fichtelnaabradweg mit dem Naabtal-Radweg verbindet, verläuft ebenfalls über diese Straße. Der Radweg ist für Tourismus und Naherholung im Landkreis bedeutend. Die Neugestaltung und weitere Aufwertung der Ortsdurchfahrt in Hammerharlesberg ist deshalb die zentrale Maßnahme der einfachen Dorferneuerung. Hammerharlesberg als zentrale Maßnahme zur Dorfentwicklung den Straßenraum neu. Umsetzung des Gemeindeentwicklungskonzepts Theisseil ALE Oberpfalz fördert Maßnahmen in Hammerharlesberg und Aich
21.06.2011 Ortsdurchfahrt in Hammerharlesberg ist deshalb die zentrale Maßnahme der einfachen Dorferneuerung. Das Vorhaben wurde in das bayerische Sonderförderprogramm zur Dorferneuerung aufgenommen, damit kann der Fördersatz auf 60% angehoben werden. Bereits im vergangenen Jahr wurde der Gemeinde für den Ausbau der Ortsstraße mit einem Volumen von rund 230.000 Euro die Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn erteilt. Nachdem die Maßnahme ausgeführt ist, können nun die Fördermittel ausgereicht werden.

Aufgrund ihres äußerst maroden Zustandes muss auch die Zufahrt zum Weiler Aich erneuert werden. Die Schäden am Straßenkörper sind so massiv, dass eine völlige Zerstörung droht. Deshalb bedarf es dringend einer Verstärkung der Asphaltdecke, um die Tragfähigkeit und Befahrbarkeit auf heute notwendige Standards zu heben. Um neuen Schäden vorzubeugen, muss zudem die Ableitung des Oberflächenwassers erneuert werden. Finanziert wird die Maßnahme aus dem Förderprogramm „Infrastruktur“, über das das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz den Ausbau von Rad- und Wanderwegen sowie Zufahrten von Weilern und Einzelhöfen bezuschusst. Voraussetzung ist, dass diese gleichzeitig auch land- und forstwirtschaftliche Flächen erschließen und keine Bodenordnung erforderlich ist. In Aich profitieren gleich drei landwirtschaftliche Betriebe vom Ausbau der Erschließungsstrasse.

Pressemitteilung vom 10.03.2011

Einfache Dorferneuerung Hillstett
Stadt Rötz erhält vom ALE Oberpfalz 43 300 Euro

Rötz. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat die einfache Dorferneuerung Hillstett eingeleitet und für die Maßnahme 43 300 Euro aus dem Bayerischen Dorfentwicklungsprogramm freigegeben. Die Gesamtkosten für das Vorhaben sind mit rund 79 000 Euro veranschlagt.

Im Rahmen der Dorferneuerung erstellt die Stadt Rötz entlang der Ortsdurchfahrt in Hillstett einen Gehweg mit begleitender Bepflanzung, gestaltet das Umfeld des Feuerwehrhauses neu und stattet den Spielplatz im Ortskern mit neuen Geräten aus. Die Stadt nutzt dabei den Synergieeffekt mit dem derzeit laufenden Ausbau der Kreisstraße CHA 33 unter Trägerschaft des Landkreises Cham und verbessert, unterstützt durch das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, mit relativ einfachen Mitteln die Lebensqualität in Hillstett.

Pressemitteilung vom 18.01.2011

Einfache Dorferneuerung Hermannsberg
Berching erhält vom ALE Oberpfalz 132 000 Euro

Berching. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat die einfache Dorferneuerung Hermannsberg eingeleitet und für die Maßnahme 132 000 Euro aus dem Bayerischen Dorfentwicklungsprogramm freigegeben. Die Gesamtkosten für das Vorhaben sind mit rund 287 000 Euro veranschlagt.

Im Rahmen der Dorferneuerung errichtet die Stadt Berching in Hermannsberg ein kombiniertes Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrgerätehaus. Das Haus soll den Bürgern wieder als Treffpunkt und Veranstaltungsraum dienen, den sie mit der Schließung des letzten Gasthauses am Ort vor einigen Jahren verloren hatten. Unter dem Dach des Dorfhauses wird es neben einem Wartebereich für die Busfahrgäste auch eine Terrasse mit Sitzmöglichkeiten geben. Südlich des Gebäudes entstehen in einer kleinen Grünanlage ein Backofen und Spielmöglichkeiten für Kleinkinder. Das nördliche Umfeld wird nach der Pflasterung zum Parken und als Zufahrt zum Feuerwehrgerätehaus dienen.

Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen entsteht am südlichen Ortseingang eine Ausweichstelle, ortstypische Bäume sollen an der Ortseinfahrt und im Kurvenbereich zur Dorfmitte den Verkehr bremsen. Weitere kleinere Maßnahmen wie die gestalterische Aufwertung der Fläche am Löschwasserspeicher, die Sanierung des Kriegerdenkmals oder die Bepflanzung des Kirchenumfeldes dienen der Verbesserung des Ortsbildes.

Behördenleiter Thomas Gollwitzer: „Die Umsetzung der mit der ortsansässigen Bevölkerung geplanten Maßnahmen ermöglicht den Hermannsbergern ein aktiveres Dorfgemeinschaftsleben und wertet den Ort gestalterisch auf. Mit dem Dorfhaus entsteht in der Ortsmitte von Hermannsberg ein Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft. Wir betreuen im Landkreis Neumarkt i. d. OPf. 15 umfassende und elf einfache Dorferneuerungen. In Kürze leiten wir mit der einfachen Dorferneuerung Wissing-Ittelhofen ein weiteres Projekt in der Gemeinde Seubersdorf ein. Damit sind wir in fast allen Kommunen des Landkreises Neumarkt tätig und tragen dort maßgeblich zur Stärkung des ländlichen Raumes bei.“

Pressemitteilung vom 14.01.2011

Ausbau der Erschließungswege nach Straußmühle und Thannbügl
ALE Oberpfalz beteiligt sich mit 82 000 Euro

Deining. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat die Wegebauvorhaben Straußmühle und Thannbügl eingeleitet und für den Ausbau 82 000 Euro Fördermittel freigegeben. Die Gesamtkosten sind mit 181 000 Euro veranschlagt.

Der biologisch wirtschaftende Betrieb Straußmühle benötigt insbesondere auch für den Betrieb der Biogasanlage eine funktionale zeitgemäße Erschließung, die der vorhandene Schotterweg nicht mehr gewährleistet. Die Gemeinde Deining beabsichtigt daher den Verbindungsweg zur Straußmühle zu asphaltieren und den vorhandenen Wasserdurchlass zu verstärken, um dem Landwirtsehepaar eine ganzjährig befahrbare Zufahrt zu sichern.

Für den Fortbestand des landwirtschaftlichen Betriebes in Thannbügl ist der Ausbau der Verbindungsstraße zum Einzelgehöft enorm wichtig. Dort bedarf es dringend einer Verstärkung der Asphaltdecke, um die Tragfähigkeit und Befahrbarkeit zu verbessern. Zur Vermeidung neuer Schäden durch das abfließende Oberflächenwasser müssen zudem auf Teilen der Strecke Wasserrinnen gesetzt werden.

Der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, Thomas Gollwitzer: „Mit der finanziellen Förderung von Zufahrten zu Weilern und Einzelhöfen in Höhe von 45 % unterstützen wir die landwirtschaftlichen Betriebe und leisten für die ländlichen Gemeinden die dringend benötigte Hilfestellung bei der Verbesserung ihrer Infrastruktur.“

Pressemitteilung vom 10.01.2011

Einfache Dorferneuerung in Großbissendorf.
Erste Dorferneuerung im Jahr 2011 im Landkreis Neumarkt i. d. OPf.

Hohenfels. In Grosbissendorf hat das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz mit der Einleitung der einfachen Dorferneuerung den Startschuss für die Umsetzung eines Maßnahmenpakets mit einem Volumen von rund 200 000 Euro gegeben. Das Amt stellt dafür 52 000 Euro aus dem Bayerischen Dorfentwicklungsprogramm bereit.

Der Markt Hohenfels beabsichtigt im Rahmen der Dorferneuerung Großbissendorf den Platz gegenüber der Dorfkirche gestalterisch und funktional aufzuwerten. Eine entsprechende Freifläche mit Sitzmöglichkeiten soll zum Verweilen einladen und die Kommunikation im Dorf fördern.

Ein weiterer Schwerpunkt der Dorferneuerung ist ein neues Dorfhaus. Es wird einen Jugendtreff und eine Begegnungsstätte für die Dorfbevölkerung beherbergen. Damit steht der örtlichen Jugend künftig ein eigener Raum zur Verfügung, der zweite Raum soll als Lager, Wirtschafts- und Verkaufsraum bei Dorffesten verwendet werden. Ein überdachter Freisitz am Dorfhaus für bis zu 100 Personen kann auch von den Besuchern des benachbarten Freibades genutzt werden.

Um die Asphaltfläche östlich des Freibades für die Jugendlichen und Skater attraktiver zu gestalten soll sie mit verschiedenen Elementen ausgestattet werden. Zur harmonischen räumlichen Abrundung soll außerdem der Bestand an Hecken und Bäumen im Bereich des Freibades und der Skateranlage ergänzt werden.

Behördenleiter Thomas Gollwitzer: „Die Dorferneuerungsmaßnahmen wurden im Dialog mit dem eigens gegründeten Dorferneuerungsausschuss entwickelt, in dem sich die Bürgerinnen und Bürger aus Großbissendorf aktiv am Planungsprozess beteiligt haben. Mit den geplanten Maßnahmen werden das Freizeitangebot und das Gemeinschaftsleben in Großbissendorf verbessert und die Lebensqualität gesteigert. Im Landkreis Neumarkt betreuen wir aktuell 15 umfassende und zehn einfache Dorferneuerungen. Die einfache Dorferneuerung Großbissendorf ist die erste von drei Projekten, die wir 2011 im Landkreis Neumarkt einleiten werden.“

Pressemitteilung vom 16.12.2010

Tourismusförderung in der FrankenPfalz. Kommunen erhalten 27 300 Euro vom ALE Oberpfalz

Königstein. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat der FrankenPfalz für das Schlüsselprojekt „Optimierung von Angebot, Service und Marketing im Tourismus“ eine Förderung von 70 % bewilligt. Die förderfähigen Gesamtkosten sind mit rund 39 000 Euro veranschlagt. Hinter dem Label Region FrankenPfalz stehen die Städte Auerbach, Betzenstein und Velden, die Gemeinden Hartenstein und Hirschbach sowie die Märkte Königstein, Neuhaus a. d. Pegnitz und Plech aus den Regierungsbezirken Oberpfalz, Mittel- und Oberfranken.

Da der Tourismus für die Region FrankenPfalz erhebliche Wertschöpfungspotenziale bietet, haben die Mitgliedsgemeinden dieses Thema als ersten Arbeitsschwerpunkt ihrer Zusammenarbeit zur Integrierten Ländlichen Entwicklung der Region ausgewählt. Der Tourismus in der FrankenPfalz soll unter fachkundiger Begleitung entwickelt und erschlossen werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Angebotssegmente Wandern und Klettern, hier sollen zusätzliche Angebote geschaffen und auf dem Markt positioniert werden. Durch die Vernetzung mit bestehenden touristischen Angeboten und Einrichtungen kann deren Auslastung verbessert und die Wertschöpfung in der Region erhöht werden. Nebenbei entstehen damit auch attraktive Freizeitangebote für die heimische Bevölkerung.

Behördenleiter Thomas Gollwitzer: „Wir begleiten in der Oberpfalz und im Landkreis Kelheim 15 Integrierte ländliche Entwicklungen. Die Konzeption und Steuerung regionaler Entwicklungsprozesse ist einer unserer Arbeitsschwerpunkte. Mit unseren Instrumenten Flurneuordnung und Dorferneuerung aber auch Fördervorhaben setzen wir die gemeindeübergreifenden Projekte gezielt um. Unser Anliegen dabei ist es auch andere Stellen und Verwaltungen kooperativ einzubinden, um Synergieeffekte zur Entwicklung der ländlichen Räume und Gemeinden zu erreichen.“

Pressemitteilung vom 09.12.2010

Einfache Dorferneuerung in Dürnsricht. 250 000 Euro vom ALE Oberpfalz für die Gemeinde Fensterbach

Fensterbach. Für den Ortsteil Dürnsricht hat das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz eine einfache Dorferneuerung eingeleitet und 250 000 Euro Fördermittel aus dem Bayerischen Dorfentwicklungsprogramm freigegeben. Die Gesamtkosten für die geplanten Maßnahmen sind mit rund 730 000 Euro veranschlagt.

Die Gemeinde Fensterbach beabsichtigt im Rahmen der Dorferneuerung den Ortskern von Dürnsricht gestalterisch aufzuwerten. Dazu werden im Umfeld der St.-Ulrich-Kirche und des Feuerwehrhauses Asphaltbeläge durch Pflaster- und Grünflächen ersetzt. Durch die Pflanzung von Bäumen und Sträuchern soll er eine klare Struktur und eine höhere Aufenthaltsqualität erhalten. Mit der Umgestaltung des Gehweges von der Kirche zum Kulturzentrum wird dessen wichtige Funktion für das öffentliche und gemeinschaftliche Leben in Dürnsricht betont. In der Fortsetzung des Gehweges nach Westen bis zum Ortsrand ist entlang der Straße eine Baumallee geplant.

Als weitere Maßnahme ist eine Umgestaltung der parkähnlichen Grünanlage des Kulturzentrums am Ortsrand angedacht, um eine räumliche Trennung der unterschiedlichen Nutzungen zu erreichen. Dazu ist u.a. geplant Spielgeräte aufzustellen sowie zwei Fußwege und an der Staatsstraße St 2151 Parkplätze für die Besucher des Kulturzentrums anzulegen. Im Vorbereich der Schule und der Albertus-Magnus-Kirche entsteht ein gepflasterter, mit Bäumen bepflanzter Platz, der mit Sitzmöglichkeiten und einem Brunnen aufgewertet wird. Weiters wird eine befestigte Fläche zum Aufstellen eines Festzeltes geschaffen, auf der auch geparkt werden kann. Umfangreiche Neupflanzungen ergänzen den vorhandenen Baumbestand, um die Ortseingrünung harmonisch abzurunden.

Behördenleiter Thomas Gollwitzer: „Die Dorferneuerungsmaßnahmen werten nicht nur das Ortsbild von Dürnsricht gestalterisch auf. Durch die Integration der Menschen vor Ort in den Leitbild- und Planungsprozess wird die Dorfgemeinschaft gestärkt und das gesellschaftliche und kulturelle Leben belebt. Alle Dorferneuerungsmaßnahmen wurden mit den Bürgerinnen und Bürgern abgestimmt.

Im Landkreis Schwandorf haben wir in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf die Revitalisierung der Dörfer gelegt. Mit Dürnsricht wurden im Landkreis Schwandorf heuer zusätzlich zu den 23 laufenden umfassenden Dorferneuerungen fünf neue einfache Dorferneuerungen eingeleitet. Wir haben damit unseren finanziellen und personellen Rahmen absolut ausgeschöpft.“

Pressemitteilung vom 29.11.2010

Einfache Dorferneuerungen in Pirkensee und Winkerling. Stadt Maxhütte-Haidhof erhält 338 500 Euro vom ALE Oberpfalz

Maxhütte-Haidhof. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat die einfachen Dorferneuerungen Pirkensee und Winkerling eingeleitet und für die geplanten Maßnahmen 338 500 Euro Fördermittel aus dem Bayerischen Dorfentwicklungsprogramm freigegeben. Die Gesamtkosten für die beiden Vorhaben sind mit über 900 000 Euro veranschlagt.
Die Stadt Maxhütte-Haidhof beabsichtigt in Pirkensee das Kirchenumfeld, den Dorfplatz und den Bereich des Feuerwehrhauses gestalterisch aufzuwerten. Im Umfeld der Christkönig-Kirche und des benachbarten Dorfhauses entsteht ein multifunktionaler Platz mit Mehrgenerationenspielplatz, Festplatz und Parkplätzen. Zufahrten und Verbindungswege zwischen dem Platz und dem Kirchenumfeld sowie Baum- und Strauchpflanzungen runden die Gesamtsituation ab.
In den Dorfplatz soll der Neubau eines Gerätehauses für den Obst- und Gartenbauverein integriert werden. Vorgesehen sind dort u.a. eine kleine befestigte Freifläche mit Sitzmöglichkeiten, ein Backofen und ein Brunnen, der von Pflanzbeeten und Bänken umrahmt wird. Bei der Pflanzung von Obstbäumen und einer Baumallee wird darauf geachtet, die Sichtachse zum Schloss frei zu halten.
Durch den Abbruch des Gemeinde- wie auch des alten Feuerwehrhauses und den Rückbau der Straßeneinmündungen entstehen Freiflächen, die bepflanzt werden. Hier und am Dorfplatz soll der Schlossbach geöffnet, renaturiert und das Ufer bepflanzt werden. Entlang des Bachlaufes entsteht ein Fußweg zum Kindergarten. Vorgesehen ist darüber hinaus die Verkehrsflächen an der Bushaltestelle umzugestalten und ein Buswartehäuschen sowie einen überdachten Abstellplatz für Fahrräder zu errichten.
In Winkerling beabsichtigt die Stadt den Dorfplatz durch eine Rasenfläche mit Eichenbestand gestalterisch und funktional aufzuwerten; er soll als Treffpunkt für die Anwohner aber auch für die Dorffeste dienen. In der Platzmitte wird es Raum geben für den Maibaum und ein kleines Festzelt. Um den Platz herum sollen sich ein Buswartehäuschen, ein Backofen mit Pavillon und Sitzgelegenheiten sowie ein neu errichtetes Waaghäusel gruppieren. Abgerundet wird das Gesamtbild am Dorfplatz durch die Pflanzung von Bäumen und Sträuchern.
Am Feuerlöschteich werden die vorhandenen Betonmauern abgebrochen, um den Teich vergrößern und naturnah gestalten zu können. Ein Teilbereich des Gewässers soll für die Dorfbewohner zugänglich gemacht.
Behördenleiter Thomas Gollwitzer: „Die Ideen für die Maßnahmen in Pirkensee und in Winkerling gehen bereits auf die lokale Agenda 21 zurück. Auf einem Seminar an der Schule für Dorf- und Landentwicklung in Plankstetten im Jahr 2006 entstand der Wunsch nach einer Dorferneuerung, der seither von den Bürgern und der Stadt beharrlich weiterverfolgt wurde. Die aktive Bürgermitwirkung hat gezeigt, dass die Bevölkerung hinter den geplanten Dorferneuerungsmaßnahmen steht. Deshalb habe ich in Pirkensee und Winkerling in diesem Jahr die dritte und vierte einfache Dorferneuerung im Landkreis Schwandorf eingeleitet.“

Pressemitteilung vom 19.11.2010

Dorferneuerung für Hohentreswitz und Rappenberg. Stadt Pfreimd erhält 219 000 Euro vom ALE Oberpfalz

Pfreimd. Das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz hat die einfache Dorferneuerung Hohentreswitz-Rappenberg mit Gesamtkosten von voraussichtlich rund 443 000 Euro eingeleitet und dafür 219 000 Euro Fördermittel aus dem sogenannten Konjunkturpaket II des Bundes freigegeben. Die Maßnahme soll bis 2011 fertig gestellt und abgerechnet sein.

Im Rahmen der Dorferneuerung beabsichtigt die Stadt Pfreimd den Kirchenvorplatz in Hohentreswitz gestalterisch als Treffpunkt für Jung und Alt aufzuwerten. Dazu wird auch ein repräsentativer Zugang zur Dorfkirche geschaffen.

Im Ortsteil Rappenberg ist geplant den zentralen ortsbildprägenden Dorfplatz teilweise zu entsiegeln und durch unterschiedliche Pflasterbeläge und zusätzliche Grünflächen zu gliedern. Ziel ist eine geordnete Verkehrsführung und eine vielfältigere Nutzung der vergrößerten Grünflächen. Die sternförmig in den Ort Rappenberg führenden Straßen erhalten nach dem Kanalbau eine neue Asphaltdecke. Dem dörflichen Charakter entsprechend sollen die Randbereiche der Straßen mit Schotterrasen oder Rasenpflaster befestigt werden. Eine umfangreiche Durchgrünung der Ortschaft rundet das Ortsbild ab.

Behördenleiter Thomas Gollwitzer: „Wie in der umfassenden Dorferneuerung achten wir auch bei den einfachen Projekten auf eine frühzeitige und aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im Planungsprozess. Die Dorferneuerungsmaßnahmen in Hohentreswitz und Rappenberg sind mit den Wünschen und Zielvorstellungen der Bewohner abgestimmt. Mit dem Dorferneuerungskonzept verbessern wir die Wohn- und Lebensqualität für die Menschen in beiden Ortsteilen. Das ALE Oberpfalz betreut bisher im Landkreis Schwandorf 23 umfassende Dorferneuerungen sowie eine einfache Dorferneuerung. Mit Hohentreswitz-Rappenberg wird heuer die zweite einfache Dorferneuerung im Landkreis Schwandorf eingeleitet.“

Pressemitteilung vom 12.11.2010

Verleihung von Staatsmedaillen. ALE Oberpfalz ehrt vier Ehrenamtliche

Staatsmedaillenverleihung am Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz

Regensburg. Für ihre Verdienste um die Ländliche Entwicklung in der Oberpfalz hat der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, Thomas Gollwitzer, in einem Festakt vier Persönlichkeiten aus der Oberpfalz mit der Staatsmedaille in Bronze ausgezeichnet. Geehrt wurden Bürgermeister Lorenz Enslein und Josef Stangl aus Püchersreuth (Lkr. Neustadt a.d. Waldnaab), Johann Kick aus Pirk (Lkr. Neustadt a.d. Waldnaab) und Pius Baumer aus Barbing (Lkr. Regensburg). Gollwitzer: „Die aktive Bürgergesellschaft ist der Schlüssel und unabdingbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft unseres Landes. Wir binden seit 30 Jahren die Menschen verantwortlich ehrenamtlich in der Dorferneuerung und Flurneuordnung ein. Derzeit engagieren sich bayernweit in über 2000 Ortsteilen und 600 Gemeinden mehrere zehntausend Menschen in Vorständen, Arbeitskreisen, Dorf- und Flurwerkstätten. Wir tun dies im Wissen, dass nur so eigenverantwortlich mit der Gemeinde abgestimmte und von der Bevölkerung mitgetragene Konzepte entstehen, die in angemessene Lösungen münden. Die Bürger, die sich ehrenamtlich in den Dienst der Allgemeinheit stellen, legen die Grundsteine für eine bessere Zukunft ihrer und nachfolgender Generationen.“ Der Be hördenleiter dankte den vier zu Ehrenden im Auftrag des Bayerischen Landwirtschaftsministers Helmut Brunner für ihren vorbildlichen Einsatz und ihre freiwillige Arbeit zum Wohle des Gemeinwe sens und überreichte ihnen die Staatsmedaille in Bronze für herausragende Leistungen in der Ländlichen Entwicklung.
Herr Pius Baumer stellte als Örtlich Beauftragter in der Flurneuordnung Barbing (Lkr. Regensburg) mit seinem ruhigen Wesen und seiner Menschenkenntnis eine große Integrationsfigur innerhalb der Teilnehmergemeinschaft dar, die es ermöglichte, das schwierige Bodenordnungsverfahren nahezu widerspruchsfrei durchzuführen. Durch seinen Einsatz konnten miteinander konkurrierende Großbauvorhaben mit hohen Landansprüchen im Donauraum östlich von Regensburg wie der Donauausbau zur Großschifffahrtsstraße, der Hochwasserschutz der Stadt Regensburg durch Großpolder, der Neu bau der Staatsstraße 2145 sowie einer Gemeindeverbindungsstraße und die geplante Klärschlammdeponie der Stadt Regensburg in Einklang gebracht oder umgeplant werden.
Herr Lorenz Enslein treibt die Kooperation mit der Ländlichen Entwicklung seit über 20 Jahren als Bürgermeister, Örtlich Beauftragter der Teilnehmergemeinschaft Rotzendorf und Vorstandsmitglied der TG Ilsenbach II sowie des Gemeindeverbundes Neustadt a.d. Waldnaab voran. Er setzt die In strumente der Ländlichen Entwicklung und die Bürgerarbeit strategisch für die Gemeindeentwicklung von Püchersreuth ein. Herr Enslein hat dazu die Menschen in seiner Gemeinde für die Idee einer Bürgergesellschaft gewinnen können und eine beispiellose „Bürgerbewegung“ auf die Beine gestellt. Verfahren wie Ilsenbach, Rotzendorf oder Wurz stehen oberpfalzweit für anspruchsvolle Lösungen, die weitgehend im Eigenbetrieb geschaffen wurden.
Herr Johann Kick hat sich seit 1986 als Örtlich Beauftragter im Unternehmensverfahren Pirk, das wegen des Ausbaus der A 93 Regensburg-Hof eingeleitet wurde, mit großem Engagement als Vermittler zwischen den Interessen der Autobahndirektion einerseits und seiner Berufskollegen auf der anderen Seite große Verdienste erworben. So konnten in Pirk ein unternehmensbedingter Abzug für die Bereitstellung der Flächen für die Autobahn vermieden und zusätzlich Flächen für die Renaturierung der Waldnaab erworben werden. Herr Kick war sich auch immer der großen Verantwortung, mit dem Eigentum anderer Menschen umzugehen, bewusst.
Herr Josef Stangl war in der Flurneuordnung und Dorferneuerung Rotzendorf von 1990 bis August 2010 Wegebaumeister. Er war neben Bürgermeister Lorenz Enslein die treibende Kraft, dass zahlreiche Rotzendorfer Bürgerinnen und Bürger so beispielhaft zum Wohle der Allgemeinheit Eigenleistungen in außerordentlich hohem Maß erbracht haben. Unter Leitung und maßgeblicher Beteiligung von Herrn Stangl wurden zahlreiche Baumaßnahmen in der Flurneuordnung Rotzendorf in Eigenregie ausgeführt. In der Ortschaft konnten so in beispielhafter Eigenleistung der Bürgerinnen und Bürger u.a. eine Gemeinschaftsmaschinenhalle, die Abwasserkanalisation, der Dorfplatz und die Ortstrasse ausgebaut werden.

Pressemitteilung vom 11.11.2010

Einfache Dorferneuerung für Schwarzach. Markt Pyrbaum erhält 223 000 Euro vom ALE

Pyrbaum. Das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz hat die einfache Dorferneuerung Schwarzach mit Gesamtkosten von voraussichtlich rund 463 000 Euro eingeleitet und dafür 223 000 Euro Fördermittel aus dem sogenannten Konjunkturpaket II des Bundes freigegeben. Die Maßnahmen sollen spätestens 2011 fertig gestellt und abgerechnet sein.
Der Markt Pyrbaum beabsichtigt im Rahmen der Dorferneuerung die Dorfmitte von Schwarzach gestalterisch und funktional aufzuwerten. Vorgesehen ist die Pflasterung der Verkehrs- und Freiflächen in der Dorfmitte, um den Platzcharakter zu betonen. Mit der Pflanzung von Bäumen, der Errichtung von Sitzgelegenheiten und einer Brunnenanlage soll die Aufenthaltsqualität des Platzes verbessert werden. Die Anlage eines kleinen Biergartens vor dem Gasthaus Pfister und die Vergrößerung der Aktionsfläche um den Maibaum schaffen Räume für das gemeinschaftliche und öffentliche Leben im Dorf. Weitere Maßnahmen sind die behindertengerechte Umgestaltung des Zugangs zur Kapelle, die Ausweisung von Parkplätzen und die Errichtung eines Buswartehäuschens am Dorfplatz. Darüber hinaus ist geplant, die Ortseinfahrten von Schwarzach durch die Neuanpflanzung von Bäumen und Stauden besonders zu betonen und gestalterisch aufzuwerten.
Behördenleiter Thomas Gollwitzer: „Mit der einfachen Dorferneuerung Schwarzach haben wir heuer im andkreis Neumarkt das vorläufig letzte Projekt eingeleitet. Wir betreuen im Landkreis geprüfte Dorferneuerungskonzepte vor. Wann wir dort einleiten können, hängt von der Haushaltsmittelsituation in den nächsten Jahren ab.“ Einfache Dorferneuerung für Schwarzach Markt Pyrbaum erhält 223 000 Euro vom ALE 11.11.2010 damit 15 umfassende und neun einfache Dorferneuerungen. Für die Ortschaften Großbissendorf (Markt Hohenfels) und Hermannsberg (Stadt Berching) liegen bereits weitere geprüfte Dorferneuerungskonzepte vor. Wann wir dort einleiten können, hängt von der Haushaltsmittelsituation in den nächsten Jahren ab.“

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Pressemitteilung vom 28.09.2010

Einfache Dorferneuerung für Gunzendorf. Stadt Auerbach erhält 390 000 Euro vom ALE Oberpfalz

Auerbach i.d. OPf. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat die einfache Dorferneuerung Gunzendorf eingeleitet und für die geplanten Maßnahmen 390 000 Euro Fördermittel aus dem Bayerischen Dorfentwicklungsprogramm freigegeben. Die Gesamtmaßnahme ist mit rund 710 000 Euro veranschlagt.
Im Zuge der einfachen Dorferneuerung beabsichtigt die Stadt Auerbach den Treppenaufgang zur Kirche St. Ägidius umzugestalten. Dem Wunsch der Bürger entsprechend soll das Element Wasser integriert werden. Am Fuß der Treppe entsteht ein Platz, der den Kirchgängern als Kommunikationsort dient. Im Umfeld des Pfarrhauses wird ein weiterer Dorfplatz als Treffpunkt für Jung und Alt mit Kinderspielplatz, Backofen und verschiedenen Sitzmöglichkeiten in einem attraktiv bepflanzten Umfeld geschaffen. Die Verlegung der Bushaltestelle dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit: Ein eingegrünter Wartebereich mit verglastem Unterstelldach, der zentral im Ort liegt, erlaubt den Gunzendorfer Schulkindern künftig einen gefahrlosen Einstieg in den Bus. Außerdem soll der alte Friedhof mit Säuleneichen und Eiben begrünt und die umgebende Mauer saniert werden. Parkmöglichkeiten am neuen Friedhof und eine Ortsrandeingrünung durch die Neuanpflanzung von Bäumen runden das Maßnahmenpaket ab.
Durch die Dorferneuerungsmaßnahme wird die Wohn- und Lebensqualität für die ortsansässige Bevölkerung deutlich verbessert. Behördenleiter Thomas Gollwitzer: „Wie in der umfassenden Dorferneuerung achten wir auch bei der sogenannten einfachen Dorferneuerung auf eine frühzeitige Beteiligung der Bürger im Planungsprozess. Die Teilnahme zahlreicher Gunzendorfer an einem Seminar der Schule der Dorf- und Landentwicklung Abtei Plankstetten und ihre anschließende aktive Mitwirkung am Planungsprozess haben gezeigt, dass die Bevölkerung hinter den geplanten Dorfer-neuerungsmaßnahmen steht.“
Im Landkreis Amberg-Sulzbach betreut das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz derzeit 26 umfassende und vier einfache Dorferneuerungen.


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Pressemitteilung vom 8.09.2010

Staatsministerin Müller beim Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz

Staatsministerin Müller beim Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz

Frau Staatsministerin Emilia Müller hat am 7. September 2010 das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz besucht, um sich über den aktuellen Stand der Ländlichen Entwicklung in der Oberpfalz und im Landkreis Kelheim zu informieren.
Der Leiter der Behörde, Thomas Gollwitzer sowie die beiden Abteilungsleiter Klaus Bergbauer und Willi Perzl stellten die Ziele, Aufgaben und Arbeitsschwerpunkte der Ländlichen Entwicklung im Dienstgebiet dar. Staatsministerin Müller informierte sich auch über Einzelheiten von Projekten in ihrem Heimatlandkreis Schwandorf.
Auch die personelle und finanzielle Ausstattung des Amtes waren Gegenstand der Erörterungen. Da die geplante Verlagerung des Amtes nach Tirschenreuth zu personellen Engpässen führt, sicherte Frau Staatsministerin Müller zu, sich für eine sozialverträgliche Umsetzung einzusetzen.

Personen auf dem Foto von links nach rechts: Klaus Bergbauer, Abteilungsleiter beim Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, Thomas Gollwitzer, Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, Emilia Müller, Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, Willi Perzl, Abteilungsleiter beim Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz

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Pressemitteilung vom 19.08.2010

Sinzinger Radweg wird heuer fertig
Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz beteiligt sich mit 49 000 Euro

Sinzing. Die fünf Labertalgemeinden Beratzhausen, Deuerling, Laaber, Nittendorf und Sinzing haben sich als gemeinsames Ziel gesetzt, die südliche Oberpfalz um einen weiteren durchgehenden Flüsseradweg entlang der 67 Kilometer langen Schwarzen Laber zu bereichern. Damit der überregionale Radweg von der Quelle bei Laaber (Landkreis Neumarkt) bis zur Mündung in die Donau bei Sinzing durchgehend befahrbar ist, müssen im Landkreis Regensburg noch insgesamt 13 Kilometer Wege saniert bzw. neugebaut werden. Wegen der Größe und des Kostenumfangs des Projektes haben sich die Gemeinden den Landkreis, die Regierung der Oberpfalz, den Leader-Manager und das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz als starke finanzielle Partner mit ins Boot geholt.
Der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, Thomas Gollwitzer, hat nun den Förderantrag zum Ausbau des Radweges im Gemeindegebiet Sinzing bewilligt. Das Amt fördert die Maßnahme mit 49 000 Euro über das Programm „Wegebau außerhalb von Verfahren nach dem Flurbereinigungsgesetz“. Die Investitionskosten des aus zwei Bauabschnitten bestehenden rund 1 400 Meter langen Schotterwegs sind mit nahezu 90 000 Euro veranschlagt. Die Gemeinde Sinzing hatte vom Amt bereits im März die Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn erhalten und konnte den ersten Bauabschnitt auch schon fertig stellen, der zweite läuft in Kürze an und wird ebenfalls noch heuer abgeschlossen. Einen weiteren 1,7 Kilometer langen Abschnitt baute die Gemeinde mit finanzieller Unterstützung der Regierung der Oberpfalz.
Nach Fertigstellung der drei Wegabschnitte verfügt Sinzing damit als erste der fünf Kommunen über einen durchgehenden Rad- und Fußweg entlang der Schwarzen Laber, der bei Schönhofen bereits ca. 100 Meter bis auf Nittendorfer Gemeindegebiet reicht. Für das Jahr 2011 hat das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz die Finanzierung des Bauabschnitts Schönhofen - Eichhofen auf dem Gebiet der Gemeinde Nittendorf eingeplant, die Bauabschnitte in Deuerling, Laaber und Beratzhausen sollen später verwirklicht werden.

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Pressemitteilung vom 16.08.2010

Einfache Dorferneuerung Holzheim am Forst
Gemeinde erhält 136 600 Euro vom ALE Oberpfalz

Gemeinde Holzheim a. Forst. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat für die einfache Dorferneuerung Holzheim am Forst 136 600 Euro Fördermittel aus dem Konjunkturpaket II des Bundes freigegeben. Für die Dorferneuerungsmaßnahme, die mit förderfähigen Kosten von rund 295 000 Euro veranschlagt ist, hatte das Amt bereits im letzten Jahr dem vorzeitigen Baubeginn zugestimmt.
Im Rahmen der Dorferneuerung saniert die Gemeinde das ehemalige Schulgebäude in Holzheim und baut es zu einem Gemeindezentrum um. Neben einem Gemeindesaal mit Nebenräumen im Erdgeschoss entstehen im Obergeschoss zwei Mehrzweckräume mit Sanitär- und Lagerräumen sowie eine kleine Küche. Im Dachgeschoss findet das Bürgermeisterbüro und ein Sitzungssaal für den Gemeinderat Platz. Die Umbaumaßnahmen erfolgen behindertengerecht. Im Außenbereich werden zusätzliche Parkplätze entlang der Dornauer Straße und eine rückwärtige Zufahrt zum Gebäude geschaffen. Der umgestaltete Garten wird mit neuen Spielgeräten aufgewertet.
Behördenleiter Thomas Gollwitzer: „Im neuen Gemeindezentrum soll das öffentliche und gemeinschaftliche Leben der Gemeinde Holzheim am Forst konzentriert werden. Die Planung der Maßnahme wurde intensiv mit den Bürgerinnen und Bürgern Holzheims abgestimmt. Das Vorhaben verbessert nicht nur die Lebensqualität für die ortsansässige Bevölkerung. Mit der Umnutzung der alten Schule mitten im Ort trägt die Gemeinde vorbildlich zur Innenentwicklung Holzheims bei, sie belebt den Ortskern und vermeidet den vielerorts zu beobachtenden Leerstand von alter Bausubstanz. Ein Beispiel, dem hoffentlich noch viele in der Oberpfalz folgen.“
Im Landkreis Regensburg betreut das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz 17 umfassende und sechs einfache Dorferneuerungen. Mit Holzheim am Forst wird die dritte von vier für das Jahr 2010 im Landkreis vorgesehenen einfachen Dorferneuerungen eingeleitet. In Kürze läuft auch die einfache Dorferneuerung Wiesent II (Gemeinde Wiesent) an.

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Pressemitteilung II vom 26.07.2010

Ausbau der Strassen nach Kaltenberg und Westerberg
ALE Oberpfalz beteiligt sich mit 67 000 Euro

Thalmassing. Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Abwasseranlage verbessert die Gemeinde Thalmassing auch die Anbindung der Ortsteile Kaltenberg und Westerberg an das überörtliche Verkehrsnetz. Die rund 210 Meter lange und 3 Meter breite Verbindungsstraße von der Kreisstraße R 3 nach Westerberg erschließt zwei Anwesen. Auf der gegenüberliegenden Kreisstraßenseite werden zehn Anwesen über eine 390 m lange einspurige Verbindungsstraße erschlossen. Diese beiden Wege dienen auch den anliegenden Landwirten, um ihre Feldlagen anfahren zu können. Die Kosten für den Ausbau der beiden Strassen belaufen sich auf rund 148 000 Euro.

Der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, Thomas Gollwitzer, hat nun den Förderantrag der Gemeinde Thalmassing zum Ausbau der Erschließungsstrassen nach Kaltenberg und Westerberg bewilligt und der Kommune einen Zuschuss von 67 000 Euro zugesagt, der aus Fördertöpfen des Freistaates Bayern und des Bundes kommt.

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Pressemitteilung vom 26.07.2010

Einfache Dorferneuerung für Hochdorf
Duggendorf erhält 97 500 Euro vom ALE Oberpfalz


Gemeinde Duggendorf. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat für die einfache Dorferneuerung Hochdorf 97 500 Euro Fördermittel aus dem sogenannten Konjunkturpaket II des Bundes freigegeben. Für die Dorferneuerungsmaßnahme, die mit Gesamtkosten von rund 210 000 Euro veranschlagt ist, hatte das Amt im letzten Jahr dem vorzeitigen Baubeginn zugestimmt.

Im Rahmen der Dorferneuerung Hochdorf schafft die Gemeinde Duggendorf mit der Umgestaltung des Dorfplatzes einen attraktiven Dorfmittelpunkt, der das öffentliche Leben in der Ortsmitte konzentriert und als Kommunikationsraum dient. Der neue Dorfplatz bietet Raum für die dörflichen Feste, lädt die Anwohner aber auch zum täglichen Treffen und Verweilen ein. Nebenbei soll auf dem Dorfplatz eine sichere und geordnete Parkplatzsituation entstehen. Durch die gestalterische Aufwertung und bedarfsgerechte Ausstattung des Dorfplatzes wird die Lebensqualität für die Ortsansässigen und die Aufenthaltsqualität für die Gäste in Hochdorf spürbar verbessert. Der Ausbau des Gehwegs entlang der Dorfstraße wird die Verkehrssicherheit erhöhen.

Die Dorferneuerungsmaßnahmen sind mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Hochdorf abgestimmt worden und entsprechen ihren Wünschen und Zielvorstellungen. Behördenleiter Gollwitzer: „Wie in der umfassenden Dorferneuerung achten wir auch bei den einfachen Projekten auf eine frühzeitige Beteiligung der Bürger im Planungsprozess. Nur wer sich von Anfang an aktiv in die Gestaltung seines Dorfes einbringen kann, wird auch das Ergebnis mittragen und später das Angebot nutzen.“

Im Landkreis Regensburg betreut das Amt 17 umfassende und fünf einfache Dorferneuerungen. Mit Hochdorf wird die zweite von insgesamt vier für das Jahr 2010 im Landkreis vorgesehenen einfachen Dorferneuerungen eingeleitet. Folgen werden noch die einfachen Dorferneuerungen Holzheim (Gemeinde Holzheim am Forst) und Wiesent II (Gemeinde Wiesent).

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Pressemitteilung vom 15.07.2010

Neue Mitte für Kirchenthumbach
Mit dem Spatenstich zur Neugestaltung des Marktplatzes beginnt die Kernmaßnahme der Dorferneuerung Kirchenthumbach. Die umfassenden baulichen Veränderungen mit einem Investitionsvolumen von ca. 1,2 Mio. Euro sind das Ergebnis intensiver Planung und Abstimmung mit Bürgern und Fachstellen. Die zentrale Maßnahme zur Sicherung und Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen wird vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz mit 710.000 Euro gefördert.

Kirchenthumbach. „Die Neugestaltung des Marktplatzes stellt zugleich den Höhepunkt und den Abschluss der Baumaßnahmen in der Dorferneuerung Kirchenthumbach dar“, erklärt Georg Braunreuther, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft der Dorferneuerung. Bereits bei der Aufstellung des Dorferneuerungsplanes habe sich in den Arbeitskreisen der Bürger herauskristallisiert, dass die Verbesserung der Funktionalität und Attraktivität des Marktplatzes ein wesentlicher Schlüssel für die Ortsentwicklung von Kirchenthumbach sei.
„Der neue Marktplatz soll zum Verweilen und Einkaufen einladen“, betont Bürgermeister Fritz Fürk. „Die Umgestaltung stärkt den Einzelhandel und die Gastronomie, damit ist die Nahversorgung im Ortskern auch künftig sichergestellt“. Um auch den älteren Mitbürgern den Einkauf trotz der schwierigen Topografie des Marktplatzes zu ermöglichen, wurde bei der Planung darauf geachtet, dass der Gehweg an die Gebäude heranführt und die Geschäfte besser zugänglich werden. Der neue Treppenaufgang zur Kirche und der geplante Brunnen mit Sitzgelegenheiten sollen die Platzqualität steigern und zum Verweilen einladen. Bei der Verkehrsplanung wurde darauf geachtet, Parkplätze zu erhalten und die Zufahrten zu den Anwesen zu verbessern. Mehrere Einzelbäume sind als belebende Elemente vorgesehen.
Thomas Gollwitzer, der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung, hebt das Besondere der Marktplatzgestaltung hervor, „diese zentrale Gestaltungsmaßnahme ist ein sichtbares Zeichen für das Erfolgsrezept der Dorferneuerung, nämlich die enge Kooperation von Gemeinde, Bürgern, Fachplanern und dem Amt für Ländliche Entwicklung.“ Die kostenintensive Maßnahme wird vom Amt für Ländliche Entwicklung über das mittlerweile ausgelaufene Sonderförderprogramm für die Grenzlandkreise zu Tschechien mit einem Fördersatz von 60 % unterstützt.
Für die Dorferneuerung Kirchenthumbach sind Gesamtinvestitionen von rund 3,8 Mio Euro vorgesehen, die mit ca. 2,2 Mio Euro gefördert werden. In den vergangenen Jahren wurden bereits mehrere Maßnahmen umgesetzt. Dabei wurden nicht nur Ortsstraßen, wie z.B. Burgring, Bachgasse oder Pfarrstraße umgestaltet, sondern auch die Thumbachbrücke erneuert, ein Gemeinschaftshaus errichtet, sowie der Schlatterbrunnen freigelegt und neugestaltet.
Gollwitzer fügt hinzu, „Neben öffentlichen Maßnahmen wird bei der Dorferneuerung auch das private Engagement gefördert. In Kirchenthumbach liegt am Marktplatz ein besonderes Schmuckstück mit klassizistischer Fassade. Für die detailgetreue Sanierung ist die Familie Rupprecht mit dem Staatpreis „Dorferneuerung und Baukultur“ 2009 ausgezeichnet worden.“
Im Gemeindegebiet laufen zurzeit außer der Dorferneuerung Kirchenthumbach auch die Dorferneuerungen Neuzirkendorf und Thurndorf. Vor kurzem wurde im Rahmen der Dorferneuerung Neuzirkendorf der Dorfplatz in Göttersdorf neugestaltet. Die Gesamtkosten betrugen rund 150.000,- Euro und wurden mit 75.000,- Euro gefördert. Für den Ortsteil Sassenreuth liegt der Dorferneuerungsplan vor, der in den nächsten Jahren umgesetzt werden soll. Die Dorferneuerung in Thurndorf steht kurz vor dem Abschluss. Die Baumaßnahmen sind fertig gestellt, bis zum Jahresende soll der Flurbereinigungsplan bekanntgegeben werden.

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Pressemitteilung vom 14.07.2010

Einfache Dorferneuerung in Haunritz
Gemeinde Weigendorf erhält 200.000 Euro Fördermittel vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz

Weigendorf. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat die einfache Dorferneuerung Haunritz eingeleitet und dafür 200.000 Euro Fördermittel aus dem sogenannten Konjunkturpaket II des Bundes freigegeben. Die Gesamtinvestitionen sind mit rund 400.000 Euro kalkuliert. Die Gestaltungsmaßnahmen sollen bis spätestens 2011 fertig gestellt und abgerechnet sein.
Ziel der einfachen Dorferneuerung Haunritz ist die Aufwertung und Neugestaltung der Dorfmitte. Dies soll mit der Sanierung der denkmalpflegerisch wertvollen Brücke über den Högenbach und
der Neugestaltung und Aufweitung des Dorfplatzes verwirklicht werden. Die Gemeinde als Maßnahmenträger plant ebenso den Ausbau der Zufahrtsstraße, die als Verbindung zwischen Brücke und Dorfplatz zentrale Bedeutung hat. Die Verkehrssicherheit wird dabei mit einem neuen Gehweg verbessert.
Gemeinde und Fachplaner haben alle Maßnahmen mit den Bewohnern im Rahmen von Versammlungen intensiv abgestimmt. Die geplanten Maßnahmen tragen zu einer nachhaltigen Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität in Haunritz bei.
Behördenleiter Gollwitzer: „Wie in der umfassenden Dorferneuerung achten wir auch bei den einfachen Projekten auf eine frühe Beteiligung der Bürger vor Ort. Nur wenn die Dorfbevölkerung von Anfang an in den Planungsprozess eingebunden wird und die Maßnahmen mit gestalten kann, identifizieren sich die Bürger auch mit dem Ergebnis.“
Die sogenannte einfache Dorferneuerung kommt in Dörfern zum Einsatz, wo Maßnahmen mit einem Fördervolumen von bis zu 250.000 Euro realisiert werden sollen und keine Bodenordnung erforderlich ist.
Im Landkreis Amberg-Sulzbach laufen derzeit 26 umfassende und drei einfache Dorferneuerungen. Für das Jahr 2010 ist noch die Einleitung der einfachen Dorferneuerung Gunzendorf (Stadt Auerbach i.d. OPf.) vorgesehen.

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Pressemitteilung vom 16.06.2010

Einfache Dorferneuerung für Pilsach
Gemeinde erhält 250 000 Euro vom ALE Oberpfalz

Gemeinde Pilsach. Das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz hat die einfache Dorferneuerung Pilsach mit kalkulierten Gesamtkosten von 550 000 Euro eingeleitet und dafür 250 000 Euro Fördermittel aus dem sogenannten Konjunkturpaket II des Bundes freigegeben. Die Maßnahmen sollen bis spätestens 2011 fertig gestellt und abgerechnet sein.
Die Gemeinde Pilsach will mit geeigneten Maßnahmen eine bessere Durchgrünung des Ortes erreichen, Bäche abschnittsweise öffnen bzw. renaturieren, innerörtliche Fußwege vernetzen, auf den Ortsstraßen die Verkehrssicherheit erhöhen und die Dorfplätze gestalterisch aufwerten. Damit soll das Gefüge zwischen Natur, Dorf und Mensch in Pilsach verbessert und die Lebensqualität für die Anwohner gesteigert werden. Alle Dorferneuerungsmaßnahmen sind mit der Pilsacher Bevölkerung im Detail abgestimmt worden und entsprechen ihren Vorstellungen.
Behördenleiter Thomas Gollwitzer: „Im Landkreis Neumarkt betreuen wir aktuell 15 umfassende und neun einfache Dorferneuerungen. Als vorläufig letztes Projekt werden wir in Kürze im Markt Pyrbaum die einfache Dorferneuerung Schwarzach einleiten. Wir legen auch bei der einfachen Dorferneuerung großen Wert auf eine umfassende Beteiligung der Bürger am Planungsprozess. Sie sollen die Möglichkeit haben die Entwicklung ihres Lebensumfelds aktiv zu gestalten. Nur wenn sie sich von Anfang an in den Dorferneuerungsprozess einbringen können, identifizieren sie sich später auch mit dem Ergebnis.“

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Pressemitteilung vom 11.05.2010

Einfache Dorferneuerung Aichkirchen
Stadt Hemau erhält 250 000 Euro vom ALE Oberpfalz

Stadt Hemau. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat für die einfache Dorferneuerung Aichkirchen 250 000 Euro Fördermittel aus dem Konjunkturpaket II des Bundes freigegeben. Für die Dorferneuerungsmaßnahme, die mit Gesamtkosten von rund 800 000 Euro veranschlagt ist, hatte das Amt bereits im letzten Jahr dem vorzeitigen Baubeginn zugestimmt.
Von der funktionalen und gestalterischen Verbesserung der Straßen und Plätze in Aichkirchen verspricht sich die Stadt Hemau eine höhere Verkehrssicherheit für die Bürger im Dorf. Die vorgesehenen Ergänzungen der im Dorf bereits reichlich vorhandenen Grünstrukturen und die beabsichtigten Maßnahmen zur Aufwertung des Dorfweihers stärken zudem die Dorfökologie. Damit trägt die Dorferneuerung Aichkirchen dazu bei, das Beziehungsgefüge zwischen Natur, Dorf und Mensch zu verbessern und die Lebensqualität für die Anwohner zu steigern. Die Dorferneuerungsmaßnahmen sind mit den Bürgerinnen und Bürgern abgestimmt und entsprechen deren Wünschen und Zielvorstellungen.
Behördenleiter Gollwitzer: „Wir betreuen im Landkreis Regensburg derzeit 17 umfassende und vier einfache Dorferneuerungen. Der Einleitung der einfachen Dorferneuerung Aichkirchen werden in diesem Jahr im Landkreis Regensburg noch drei weitere in Holzheim (Gemeinde Holzheim am Forst), in Hochdorf (Gemeinde Duggendorf) und in Wiesent II (Gemeinde Wiesent) folgen. Wie in der umfassenden Dorferneuerung achten wir auch bei den einfachen Projekten auf eine früh einsetzende Beteiligung der Bürger in den Planungsprozess. Nur wenn sich die Menschen vor Ort von Anfang an in die Entwicklung ihres Dorfes einbringen können, identifizieren sie sich mit dem Ergebnis.“
Die sogenannte einfache Dorferneuerung kommt in Dörfern zum Einsatz, wo Maßnahmen mit einem Fördervolumen von bis zu 250 000 Euro realisiert werden sollen und keine Bodenordnung erforderlich ist.

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Pressemitteilung vom 06.05.2010

Einfache Dorferneuerung für Altmannshof
ALE Oberpfalz fördert mit 250 000 Euro

Gemeinde Poppenricht. Das Amt für ländliche Entwicklung Oberpfalz hat die einfache Dorferneuerung Altmannshof eingeleitet und 250 000 Euro Fördermittel aus dem Bayerischen Dorfentwicklungsprogramm für die geplanten Maßnahmen freigegeben. Die Gesamtkosten sind mit 630 000 Euro kalkuliert. Die von der Gemeinde Poppenricht geplante Entsiegelung von Asphaltflächen und Pflanzung von Bäumen werten Altmannshof gestalterisch und ökologisch auf. Für die Fußgänger und Radfahrer erhöht sich die Sicherheit im Straßenverkehr durch die Anlage von Fuß- und Radwegen sowie von Querungshilfen über die Straßen. Damit trägt die Dorferneuerung zu einer nachhaltigen Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität für die Bewohner von Altmannshof bei.
Behördenleiter Gollwitzer: „Wir betreuen im Landkreis Amberg-Sulzbach derzeit 26 umfassende und zwei einfache Dorferneuerungen. Mit Altmannshof wird die erste von drei für das Jahr 2010 im Landkreis Amberg-Sulzbach vorgesehenen einfachen Dorferneuerungen eingeleitet. Heuer folgen noch die einfachen Dorferneuerungen Gunzendorf II (Stadt Auerbach i.d. OPf.) und Oberhof (Gemeinde Ursensollen). Wie in der umfassenden Dorferneuerung achten wir auch bei den einfachen Projekten auf eine früh einsetzende Beteiligung der Bürger in den Planungsprozess. Nur wenn sie sich von Anfang an in die Gestaltung ihres Dorfes einbringen können, identifizieren sie sich mit dem Ergebnis.“
Die Idee zur Durchführung einer Dorferneuerung in Altmannshof kam von einer eigens gegründeten Projektgruppe. Zusammen mit einem Planungsbüro wurden die Vorstellungen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger aufgenommen und im Dialog mit den Altmannshofern zu einem Maßnahmenkonzept für die Dorferneuerung fortentwickelt.
Die sogenannte einfache Dorferneuerung kommt in Dörfern zum Einsatz, wo Maßnahmen mit einem Fördervolumen von bis zu 250 000 Euro realisiert werden sollen und keine Bodenordnung erforderlich ist.

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Pressemitteilung vom 03.05.2010

Einfache Dorferneuerung für Frankenberg
Brennberg erhält 95 600 Euro vom ALE Oberpfalz

Gemeinde Brennberg. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat die einfache Dorferneuerung Frankenberg eingeleitet und 95 600 Euro Fördermittel freigegeben. Die Gemeinde Brennberg beabsichtigt in den nächsten drei Jahren mit dem Bau des Ortskanals vier Dorfstrassen auszubauen und den Dorfplatz gegenüber dem Feuerwehrhaus neu zu gestalten. Die Gesamtkosten für den Straßen- und Dorfplatzausbau betragen rund 536 000 Euro. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz bezuschusst die zuwendungsfähigen Kosten in Höhe von 194 200 Euro mit rund 50 %.
Im Zuge der Maßnahme wird der geschotterte Dorfplatz befestigt und ansprechend gestaltet. Die Anwesen im Nordosten des Ortes erhalten erstmals eine asphaltierte Verbindungsstraße zur Staatsstraße 2153. Außerdem wollen die Bürger die Geschichte des Ortes Frankenberg in einer Dorfchronik niederschreiben. Die wesentlichen Eckpunkte für die Neugestaltung von Frankenberg haben sie in einer Auftaktveranstaltung an der Schule für Dorf- und Landentwicklung Abtei Plankstetten bereits diskutiert und erarbeitet.
Behördenleiter Thomas Gollwitzer: „Wie in der umfassenden Dorferneuerung achten wir auch bei den einfachen Projekten auf eine frühzeitige und aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im Planungsprozess, um die Identifikation mit der Maßnahmen und dem Dorf zu stärken. Mit dem Seminar in Plankstetten haben die Bürger einen ersten wichtigen Schritt dazu getan.
Bis 2013 werden in Frankenberg der Ortskanal, die Dorfstraßen und der Dorfplatz fertig gestellt. Wegen des im Untergrund anstehenden Bayerwaldgranits fallen für die Baumaßnahmen überdurchschnittlich hohe Baukosten an, die die Kommune trotz Ausbaubeitragssatzung nicht hätte aufbringen können. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz versetzt die Gemeinde Brennberg mit der Förderung der Hälfte ihres Eigenanteiles in die Lage, die dringend notwendige Dorfsanierung durchzuführen und damit Frankenberg ein Stück lebenswerter zu machen.“
Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz betreut im Landkreis Regensburg derzeit 17 umfassende und vier einfache Dorferneuerungen. Mit Frankenberg wird die erste von insgesamt vier für das Jahr 2010 vorgesehenen einfachen Dorferneuerungen im Landkreis Regensburg eingeleitet.

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Pressemitteilung vom 22.04.2010

Einfache Dorferneuerung für Gleiritsch
ALE Oberpfalz gibt 450 000 Euro Fördermittel

Gemeinde Gleiritsch. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat die einfache Dorferneuerung Gleiritsch eingeleitet und 450 000 Euro Fördermittel aus dem sogenannten Konjunkturpaket II des Bundes für die geplanten Maßnahmen freigegeben. Die förderfähigen Kosten betragen rund 950 000 Euro. Der Ausbau und die Abrechnung der gesamten Maßnahmen sollen noch in diesem Jahr erfolgen.
Die Gemeinde beabsichtigt in Gleiritsch den Platz und die Straßenräume im Umfeld der Kirche gestalterisch und funktional aufzuwerten. Unter anderem sollen in diesem Bereich ein Dorfladen und ein Dorfbackofen errichtet und damit die Nahversorgung, aber auch das Zusammengehörigkeitsgefühl im Ort gestärkt werden. Durch den Abbruch von Gebäuden wird der Dorfplatz erweitert und ein zentraler Treffpunkt für die Anwohner geschaffen. Eine Sitzgruppe mit Pavillon, einem offenen Wasserlauf und einem Brunnen wertet den Platz zusätzlich auf. Des Weiteren ist der Ausbau der Zeinrieder Straße mit Gestaltung der Nebenflächen vorgesehen.
Behördenleiter Thomas Gollwitzer: „Wir betreuen im Landkreis Schwandorf derzeit 22 umfassende Dorferneuerungen. Mit Gleiritsch wird nunmehr die erste von insgesamt fünf für das Jahr 2010 vorgesehenen einfachen Dorferneuerungen im Landkreis Schwandorf eingeleitet.
Wie in der umfassenden Dorferneuerung achten wir auch bei den einfachen Projekten auf eine frühzeitige und aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im Planungsprozess. Nur wenn sie sich von Anfang an in die Gestaltung ihres Dorfes einbringen können, identifizieren sie sich mit dem Ergebnis. Aus eben diesem Bürgerengagement heraus ist ein ausgewogenes und stimmiges Dorferneuerungskonzept entstanden, das ausschlaggebend für die Anhebung des Förderhöchstbetrages von 250 000 Euro auf 450 000 Euro durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten war.
Voraussetzung für die erhöhte Förderung ist, dass die Gemeinde Gleiritsch dieses Konzept, insbesondere die Schaffung eines Dorfladens und die Neugestaltung des Kirchenumfeldes, nun auch in seiner Gesamtheit umsetzt.“

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Pressemitteilung vom 13.04.2010

Ausbau des Steinwald-Radweges
ALE Oberpfalz beteiligt sich mit 164 000 Euro

Lkr. Tirschenreuth. Mit dem Ausbau der letzten Etappe des Radweges um den Steinwald soll die Region noch attraktiver für den Radtourismus werden. Die vier Kommunen Fuchsmühl, Pullenreuth, Waldershof und Wiesau bauen rund die Hälfte des knapp 17 Kilometer langen Teilstücks auf 3 Meter Breite verstärkt aus, um neben den Radtouristen auch dem landwirtschaftlichem Verkehr eine leistungsfähige Verbindung anzubieten.
Der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, Thomas Gollwitzer, hat den Förderantrag der Steinwald-Allianz zum Ausbau des Radweges bewilligt und 164 000 Euro Fördermittel zugesagt. Gollwitzer: „Mit der Förderung dieser Maßnahme geben wir der Steinwald-Allianz eine gezielte Hilfestellung sowohl zur Verbesserung ihrer ländlichen Infrastruktur als auch zur touristischen Entwicklung der Region. Der Steinwald-Radweg bindet an die überregionalen Radwege an und bietet damit attraktive Verbindungen vom Fichtelgebirge über den Steinwald bis zur Tschechischen Republik. Wir fördern den Lückenschluss von Rad- und Wanderwegen mit 45%, wenn diese gleichzeitig landwirtschaftliche Flächen erschließen.“
Mit dem Ausbau soll noch im Frühjahr begonnen werden. Die Baukosten betragen rund 400 000 Euro, die vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz aus Mitteln des Freistaates Bayern und des Bundes bezuschusst werden.

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Pressemitteilung vom 30.03.2010

Ausbau des Erschließungsweges nach Heuweg
ALE Oberpfalz beteiligt sich mit 81 000 Euro

Altenthann. Die 370 Meter lange und bis zu 19 % steile Verbindungsstraße nach Heuweg ist die einzige ganzjährig befahrbare Erschließung für sechs Einzelhöfe. Um ihrer Aufgabe weiterhin gerecht zu werden, muss sie dringend mit einer tragfähigen 3 Meter breiten Asphaltdecke und einer
Entwässerung versehen werden.
Der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, Thomas Gollwitzer, hat den Förderantrag der Gemeinde Altenthann zum Ausbau der Verbindungsstraße nach Heuweg bewilligt und 81 000 Euro Fördermittel zugesagt. Gollwitzer: „Mit der Förderung dieser Maßnahme geben wir der Gemeinde
Altenthann gezielt Hilfestellung bei der Verbesserung der ländlichen Infrastruktur. Wir fördern Zufahrten zu Weilern und Einzelhöfen sowie den Lückenschluss von Rad- und Wanderwegen mit 45%, wenn diese gleichzeitig landwirtschaftliche Flächen erschließen.“
Der Weg dient den Landwirten zur extensiven Bewirtschaftung ihrer Wiesen im Otterbachtal, aber auch Wanderern, die im reizvollen Tal Erholung suchen. Die Baukosten betragen rund 180 000 Euro, das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz trägt davon 81 000 Euro.

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Pressemitteilung vom 29.03.2010

Einfache Dorferneuerung Rohr
Freystadt erhält 165 000 Euro Fördermittel vom ALE Oberpfalz

Stadt Freystadt. Das Amt für ländliche Entwicklung Oberpfalz (ALE) hat die einfache Dorferneuerung Rohr eingeleitet und 165 000 Euro Fördermittel aus dem Bayerischen Dorfentwick-lungsprogramm für die geplanten Maßnahmen freigegeben. Die förderfähigen Kosten betragen rund 330 000 Euro, sie werden vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz mit 50 % bezu-schusst. Mit der Fertigstellung und Abrechnung der gesamten Maßnahmen ist noch in diesem Jahr zu rechnen.
Die Stadt Freystadt beabsichtigt in Rohr die Dorfmitte räumlich und gestalterisch aufzuwerten. Dazu wird der Dorfplatz mit Gra-nitsteinen gepflastert und ein Wasserlauf integriert, eine Freiflä-che zur Aufstellung eines Festzeltes geschaffen sowie der beste-hende Spielplatz mit zusätzlichen Spielelementen aufgewertet. Die Pflanzung von Hecken und Bäumen dient dem harmonischen Raumabschluss der Dorfmitte zum Umfeld. In den Planungspro-zess war die Dorfbevölkerung von Beginn an aktiv eingebunden.
Behördenleiter Thomas Gollwitzer: „Wir betreuen derzeit im Landkreis Neumarkt 15 umfassende und acht einfache Dorfer-neuerungen. Mit der einfachen Dorferneuerung Rohr haben wir heuer bereits das dritte Vorhaben im Landkreis Neumarkt einge-leitet, zwei weitere einfache Dorferneurungen stehen in diesem Jahr noch in der Gemeinde Pilsach und im Markt Pyrbaum an.
Auch dort ist eine rasche Umsetzung der geplanten Maßnah-men zur Aufwertung der Ortskerne vorgesehen. Wie in der umfassenden Dorferneuerung achten wir auch bei den einfa-chen Projekten auf eine früh einsetzende Beteiligung der Bür-ger in den Planungsprozess. Nur wenn sie sich von Anfang an in die Gestaltung ihres Dorfes einbringen können, identifizie-ren sie sich mit dem Ergebnis.“
Die sogenannte einfache Dorferneuerung kommt in Dörfern zum Einsatz, wo Maßnahmen mit einem Fördervolumen von bis zu 250 000 Euro realisiert werden sollen. Im Gegensatz zur umfassenden Dorferneuerung ist in der einfache Dorfer-neuerung keine Bodenordnung möglich.

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Pressemitteilung vom 19.03.2010

Einfache Dorferneuerung Ballertshofen
Markt Lauterhofen erhält 87 000 Euro Zuschuss vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz

Markt Lauterhofen. Der Leiter des Amtes für ländliche Entwicklung Oberpfalz, Thomas Gollwitzer, hat mit der einfachen Dorferneuerung Ballertshofen heuer bereits das zweite Dorferneuerungsvorhaben im Lkr. Neumarkt i.d. Opf. eingeleitet und dafür 87 000 Euro Fördermittel aus dem Bayerischen Dorfentwicklungsprogramm freigegeben. Gollwitzer: „Im Landkreis Neumarkt laufen derzeit 15 umfassende und sieben einfache Dorferneuerungen.
Wir planen noch in diesem Jahr drei weitere einfache Dorferneuerungen in den Kommunen Freystadt, Pilsach und Pyrbaum einzuleiten. Wie in der umfassenden Dorferneuerung achten wir auch bei diesen einfachen Projekten auf eine umfassende Beteiligung der Bürger im Planungsprozess. Wenn sie in die Gestaltung ihres Dorfes einbezogen sind, identifizieren sie sich mit dem Vorhaben und engagieren sich auch entsprechend. Ein gutes Beispiel ist das ebenfalls in der Marktgemeinde Lauterhofen gelegene Bioenergiedorf Engelsberg. Dort hat die Dorfbevölkerung im Rahmen der einfachen Dorferneuerung eindrucksvoll bewiesen, was mit großem Bürgerengagement bewegt und für eine nachhaltige Entwicklung des eigenen Dorfes geleistet werden kann.“
Der Markt Lauterhofen beabsichtigt den Ort Ballertshofen gestalterisch und funktional aufzuwerten, um die Lebens- und Wohnqualität für die Anwohner zu verbessern. Dazu werden das Umfeld des Dorfweihers und die Bushaltestelle neu gestaltet wie auch die Ortsstraßen ausgebaut und begrünt. Durch die zusätzliche Förderung von Maßnahmen an den Privatanwesen sollen fließende Übergänge vom öffentlichen Raum zu den privaten Grundstücken geschaffen und das Ortsbild aufgewertet werden.
Die förderfähigen Baukosten für die Maßnahmen in Ballertshofen in Höhe von 174 000 Euro bezuschusst das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz mit 50 %. Die Maßnahmen sollen noch in diesem Jahr fertig gestellt und die Fördermittel ausbezahlt werden.
Die sogenannte einfache Dorferneuerung kommt in Dörfern zum Einsatz, wo Maßnahmen mit einem Fördervolumen von bis zu 250 000 Euro realisiert werden sollen und der Maßnahmenträger bereits Eigentümer der erforderlichen Flächen ist. Im Gegensatz zur umfassenden Dorferneuerung ist in der einfachen Dorferneuerung keine Bodenordnung möglich.

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Pressemitteilung vom 10.03.2010

Einfache Dorferneuerung Oberbuchfeld
Gemeinde Deining erhält 90 000 Euro Zuschuss vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz

Gemeinde Deining. Der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, Thomas Gollwitzer, hat die einfache Dorferneuerung Oberbuchfeld eingeleitet und dafür 90 000 Euro Fördermittel aus dem Konjunkturpaket II des Bundes freigegeben.
Die Gemeinde Deining beabsichtigt die Dorfmitte von Oberbuchfeld für Anwohner und Besucher des Ortes gleichermaßen attraktiv zu gestalten. Dazu werden der Eingangsbereich zur Kirche sowie die Straßenräume im Umfeld der Kirche teilweise entsiegelt und durch Pflanzungen und Ausstattungselemente in ihrer Aufenthaltsqualität aufgewertet. Fließende Übergänge von den öffentlichen Flächen hin zu den privaten Grundstücken sollen die positive Wirkung für das Ortsbild zusätzlich verstärken. Funktionale Verbesserungen am Festplatzes und der dazugehörigen Infrastruktur in Oberbuchfeld runden das Maßnahmenpaket ab. Die förderfähigen Baukosten in Höhe von rund 180 000 Euro werden vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz mit 50 % bezuschusst. Noch in diesem Jahr sollen die Maßnahmen abgeschlossen und die Fördermittel ausbezahlt werden.
Ob Oberbuchfeld ebenso wie sein Nachbarort Unterbuchfeld eines Tages als „grünster“ Ort ausgezeichnet werden wird, bleibt abzuwarten. Die Dorfbevölkerung jedenfalls hat ihre Mitwirkungsbereitschaft an der Dorferneuerung bereits eindrucksvoll bewiesen und sich bei insgesamt vier Dorfabenden am Planungsprozess aktiv eingebracht.
Behördenleiter Gollwitzer: „Im Landkreis Neumarkt laufen derzeit 15 umfassende und sechs einfache Dorferneuerungen. Wir planen in den Kommunen Freystadt, Lauterhofen, Pilsach und Pyrbaum in diesem Jahr vier weitere einfache Dorferneuerungen einzugeleiten. Wie in der umfassenden Dorferneuerung achten wir auch bei diesen einfachen Projekten auf eine früh einsetzende Beteiligung der Bürger in den Planungsprozess. Nur wenn diese von Anfang an in die Gestaltung ihres Dorfes einbezogen sind, identifizieren sie sich mit dem Ergebnis und schätzen es auch entsprechend.“
Die sogenannte einfache Dorferneuerung kommt in Dörfern zum Einsatz, wo Maßnahmen mit einem Fördervolumen von bis zu 250 000 Euro realisiert werden sollen und der Maßnahmenträger bereits Eigentümer der erforderlichen Flächen ist. Im Gegensatz zur umfassenden Dorferneuerung ist in der einfache Dorferneuerung keine Bodenordnung möglich.

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Pressemitteilung vom 09.03.2010

Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz setzt in Kelheim Schwerpunkte
2010 fließen über 2 Millionen Euro in den Landkreis

Regensburg. Der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, Thomas Gollwitzer, bezifferte bei einem Gespräch mit Landrat Dr. Hubert Faltermeier, Bürgermeister Karl Gorbunov, dem Vorsitzenden des Kreisverbands Kelheim im Bayer. Gemeindetag, stellvertretenden BBV-Kreisobmann Konrad Dichtl, BBV-Kreisgeschäftsführer Alois Schweiger und dem Landschaftspflegeverband VöF-Geschäftsführer Klaus Blümlhuber die im Jahr 2010 für den Landkreis Kelheim zur Verfügung stehenden Fördermittel auf rund 2,0 Millionen Euro. Damit können in den Vorhaben der Ländlichen Entwicklung Investitionen von über 3 Millionen Euro in Angriff genommen werden.
Im Landkreis sind derzeit 22 Verfahren nach dem Flurbereinigungsgesetz (Flurneuordnung und Dorferneuerung) sowie sieben reine Wegebauvorhaben ohne Bodenordnung zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur anhängig. Die größten Investitionen stehen heuer in den Verfahren Laberberg II, Langquaid II, Herrnsaal, Schwaig, Siegenburg II, Train, Elsendorf II und Aiglsbach III an. Für die im Wesentlichen von den Kommunen bereits 2009 getätigten und vorfinanzierten Wegebauvorhaben werden 2010 die Zuwendungen vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz ausgereicht.
Der Arbeitsschwerpunkt des Amtes liegt heuer in der zügigen Ausarbeitung der laufenden Bodenordnungsverfahren. So werden 2010 in den Verfahren Herrnsaal und Schwaig die Flurbereinigungspläne bekanntgegeben, in denen die Ergebnisse der Bodenordnung zusammengefasst
sind. In den Verfahren Großgundertshausen und Polder Neustadt a.d. Donau laufen die Vermessungs- und Abmarkungsarbeiten zur Vorbereitung der Bodenordnung. Für Rannertshofen erstellen die Mitarbeiter des Amtes derzeit die neuen Kataster- und Grundbuchunterlagen, um das Verfahren abzuschließen.
Ein weiterer Schwerpunkt des Amtes liegt in der Betreuung der integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) ABeNS. Die Kommunen Abensberg, Biburg, Neustadt a.d. Donau und Siegenburg haben 2009 die ILE ABeNS gegründet. Sie erarbeiten heuer mit konzeptioneller und finanzieller Unterstützung des Amtes ein Entwicklungskonzept, in dem gemeindeübergreifend Handlungsfelder und konkrete Maßnahmen festgelegt werden.
Gollwitzer sprach auch die langjährige äußerst effiziente Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V. an, die er als Beispiel gebend bezeichnete. Durch die Kooperation sind u.a. in Aiglsbach, Buch und im Labertal ökologisch orientierten Verfahren entstanden, in denen neue Wege gefunden wurden, die Interessen von kommunalen Partnern, Landwirtschaft und Naturschutz in Einklang zu bringen. So konnten in den vergangenen Jahrzehnten in über 20 Projekten wertvolle schützenswerte Flächen ohne Beeinträchtigung der Landwirtschaft gesichert oder ausgeweitet werden.
Der Landrat und VöF-Vorsitzende, Dr. Hubert Faltermeier, bedankte sich ausdrücklich für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Dass Ökologie und Ökonomie keine Gegensätze sein müssen, zeigt uns die Vielzahl der erfolgreich realisierten Projekte, die im Sinne unserer Bürger vom Altmühltal und der Jurahochfläche über das Donautal bis zum tertiären Hügelland im Süden durchgeführt wurden. Neue und vor allem innovative Lösungsansätze, die frühzeitige Einbindung der Landwirte, die Berücksichtigung wasserwirtschaftlicher und naturschutzfachlicher Aspekte – also eine starke Vernetzung aller relevanten Partner sind sicherlich die Erfolgsgaranten für eine nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum“, so der Landrat. Klaus Blümlhuber, Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbandes VöF stellte verschiedene Möglichkeiten weiterer zukünftiger Kooperationen vor: von der Unterstützung im Bereich des Altmühlleitenprojektes über den Dolinenschutz im Karst, den Bau von Funktionsgebäuden in Kommunen bis hin zu Möglichkeiten der
Bachrenaturierung.
Der Vertreter des Bayerischen Gemeindetages, Vorsitzender Bürgermeister Karl Gorbunov, sowie die Vertreter des Bayerischen Bauernverbandes, stellvertretender Kreisobmann Konrad Dichtl und
Geschäftsführer Alois Schweiger, waren sich in Ihrem Wunsch an das Amt für Ländliche Entwicklung einig, die laufenden Verfahren zügig zum Abschluss zu bringen und die Gemeinden und die Landwirte bei den künftig notwendigen Infrastrukturmaßnahmen kräftig zu unterstützen. Sie bedankten sich für die gute langjährige Zusammenarbeit.

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Pressemitteilung vom 08.02.2010

Einfache Dorferneuerung Burkhardsrieth
Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz beteiligt sich an den Kosten mit 232 000 Euro

Pleystein. Der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, Thomas Gollwitzer, hat die einfache Dorferneuerung Burkhardsrieth eingeleitet. Die förderfähigen Kosten für die Maßnahme
belaufen sich auf rund 464 000 Euro, sie werden vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II zu 50 % bezuschusst.
Im Ortsteil Burkhardsrieth beabsichtigt die Stadt Pleystein als Maßnahmenträger das Umfeld der St.-Nikolaus-Kirche neu zu gestalten. Neben der Erneuerung des Kirchenaufgangs, neuen Parkmöglichkeiten, einem Dorfbrunnen und einem neuen Bushäuschen sind Pflanzungen im Ortszentrum vorgesehen. In Abstimmung mit dem Kreisfachberater wollen die Burkhardsriether Bürger zudem einen Obstlehrpfad und eine Streuobstwiese mit heimischen Apfel- und Birnensorten anlegen. Mit den Baumaßnahmen soll bereits im Frühjahr begonnen werden.
Im Jahr 2011 soll schließlich das ehemalige Schulhaus, das den Burkhardsriether Bürgerinnen und Bürgern und Vereinen als Dorfgemeinschaftshaus dient, modernisiert werden.
Die Bürgerinnen und Bürger sind ein wichtiger Impulsgeber in der Dorferneuerung Burkhardsrieth. Bei der Auftaktveranstaltung am 23.04.2009 haben sich spontan elf Personen bereit erklärt im Arbeitskreis „Dorferneuerung Burkhardsrieth“ mitzuarbeiten und die Dorferneuerung zu begleiten. Mit einem Planungsbüro aus Vohenstrauß und in Abstimmung mit der Stadt Pleystein hat die Dorfgemeinschaft innerhalb eines halben Jahres das Dorfentwicklungskonzept erarbeitet.

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Pressemitteilung vom 25.01.2010

42 Vorhaben der Ländlichen Entwicklung im Landkreis Amberg-Sulzbach
ALE Oberpfalz stellt Landrat Reisinger neuen Landkreisbrief vor

Amberg. Das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz legt regelmäßig für jeden Landkreis eine Informationsschrift auf, die Mandatsträgern und der breiten Öffentlichkeit einen Überblick über die Aktivitäten der Behörde gibt. Der Leiter des ALE Oberpfalz, Thomas Gollwitzer, überreichte Landrat Richard Reisinger im Landratsamt das erste Exemplar des Landkreisbriefes Amberg-Sulzbach und nutzte die Gelegenheit BD Peter Schmucker als neuen Abteilungsleiter für den Landkreis vorzustellen.
Gollwitzer: „Der ländliche Raum ist in jüngster Zeit wieder verstärkt in den Fokus der öffentlichen Diskussion gerückt. Der Freistaat legt großen Wert auf ein ausgewogenes Miteinander von Ballungs- und ländlichen Räumen. Deshalb unterstützt er die ländlichen Kommunen durch die Ämter für Ländliche Entwicklung mit den Instrumenten Integrierte Ländliche Entwicklung, Flurneuordnung, Dorferneuerung und diversen Förderprogrammen.“
Neben einer Übersicht über laufende und geplante Vorhaben findet der Leser im Landkreisbrief aktuelle Zahlen zu Investitionen und Zuschüssen, die in den Landkreis Amberg-Sulzbach fließen,
sowie Informationen zu den Vorhaben, in denen wichtige Arbeitsschritte erledigt wurden. 2009 wurden durch die Kommunen, die Grundeigentümer und die Ländliche Entwicklung Investitionen in Höhe von 5,30 Millionen Euro im Landkreis getätigt.
Dafür stellte das ALE rund 3,1 Millionen Euro Fördermittel bereit. In diese Vorhaben sollen in den Folgejahren noch ca. 9 Millionen Euro investiert werden, die mit nationalen und EUMitteln bezuschusst werden.
Der Investitionsschwerpunkt lag im Jahr 2009 mit über 3,4 Millionen Euro in der Dorfentwicklung. Größere Baumaßnahmen betreute das ALE im Landkreis Amberg-Sulzbach in den Dorferneuerungen Kleinschönbrunn (452 000 € Investitionen), Traßlberg II (770.000 €), Fürnried (300.000 €) und Gebenbach IV (330.000 €).
In die Flurneuordnung im Landkreis Amberg-Sulzbach flossen 2009 fast 1,4 Millionen Euro Fördermittel in die Region. Neben dem Bodenmanagement liegen die Schwerpunkte auf einer verbesserten Erschließung der neugeordneten Flächen für eine rationellere Bewirtschaftung, auf Maßnahmen zur Renaturierung von Gewässern und dezentrale Maßnahmen zum vorbeugenden Hochwasserschutz. Die großen Investitionsmaßnahmen lagen 2009 in Edelsfeld (625.000 € Investitionen), Ehenfeld (259.000 €) und in Steinling (248.000 €).
Der Landkreis Amberg-Sulzbach ist mit den Integrierten Ländlichen Entwicklungen (ILE) AOVE, Krumbach und FrankenPfalz ein Schwerpunkt der interkommunalen Zusammenarbeit in der Oberpfalz. Bei den ILE handelt es sich um gemeindeübergreifende Kooperationen, durch die gemeinsame Ziele in besonders effektiver und effizienter Weise realisiert werden können.
In der AOVE fördert das ALE die Personalkosten der Geschäftsstelle bei der Umsetzung von Projekten. Die AOVE greift mit bodenordnerischer und finanzieller Unterstützung der Ländlichen Entwicklung die globalen Herausforderungen Demografie, Regenerative Energie, Klimaschutz und Innenentwicklung auf. Am Krumbach kooperieren vier Kommunen, um einen wirksamen Hochwasserschutz der Gewässeranlieger zu realisieren. In der FrankenPfalz, dem jüngsten Projekt, haben sich sieben Kommunen aus drei Regierungsbezirken zusammengetan, um ihre Region als qualitätvollen Lebensraum
und anspruchsvolle Tourismusregion fort zu entwickeln. Das ALE Oberpfalz unterstützt diese ILE bei der Erarbeitung mittelfristiger Konzepte wie auch bei der Umsetzung ihrer Ziele durch Dorferneuerungen und Flurneuordnungen.
Aus dem Konjunkturpaket II des Bundes fließen über das ALE Oberpfalz Zuschüsse zu Vorhaben mit Gesamtinvestitionen von über 1 Million Euro in den Landkreis. Unter anderem wurde in Haunritz (Gemeinde Weigendorf) eine einfache Dorferneuerung eingeleitet. Dort entsteht mit ca. 150.000 €
Fördermitteln ein neuer Dorfplatz und eine Brücke zur Verbesserung der örtlichen Verkehrsverhältnisse. Ebenfalls aus Mitteln des Konjunkturpakets sollen die Schaffung von dorfgerechten Freiflächen und die Gestaltung von Dorfplätzen in Lintach (Gmde. Freudenberg) (153.000 € Zuschuss) und in Hohenkemnath (Gmde. Ursensollen) (205.000 € Zuschuss)
bedient werden.
Der Landkreisbrief Amberg-Sulzbach kann ab sofort auf der Internetseite des Amtes unter folgender Adresse abgerufen werden:

http://www.landentwicklung-oberpfalz.bayern.de/publikationen/linkurl_12.pdf  PDF-Dokument

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Pressemitteilung vom 15.01.2010

Radweg zur tschechischen Grenze 145 000 Euro Zuschuss vom ALE Oberpfalz

Stadt Bärnau. Der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, Thomas Gollwitzer, hat auf Antrag der Stadt Bärnau und des Landkreises Tirschenreuth Fördermittel für das letzte Teilstück des Radweges von Tirschenreuth bis zur Grenze der tschechischen Republik in Aussicht gestellt. Der Ausbau dieser letzten Etappe auf einer Gesamtstrecke von 3,8 Kilometern wird die touristische Attraktivität der Region weiter steigern. Die Kosten für den Wegebau betragen rund 588 000 Euro und werden vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz mit voraussichtlich 145 000 Euro bezuschusst. Mit dem Ausbau soll begonnen werden sobald es die Witterung zulässt.
Das Förderprogramm dient der Bezuschussung von Rad- und Wanderwegen wie auch Zufahrten zu Weilern und Einzelhöfen, wenn diese gleichzeitig auch land- und forstwirtschaftliche Flächen erschließen. Finanziert wird das Programm aus der Bund- Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ und aus Mitteln des Freistaates Bayern.